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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: Varel feiert emotionalen Abschied

14.05.2011

VAREL Die eine oder andere Träne wird sicher verdrückt werden, wenn in Altjührden in der Manfred-Schmidt-Sporthalle an diesem Sonnabend eine Ära endet. Um 18 Uhr laufen die Spieler der HSG Varel gegen Traditionsclub TuSEM Essen zu ihrem letzten Spiel in der 2. Handball-Bundesliga auf. Die letzten 60 Minuten wollen Mannschaft und Fans gemeinsam genießen.

„Nach den vielen Jahren ist es natürlich bitter, wenn man diesen Weg gehen muss“, sagt HSG-Vorstand Lothar Brecht und fügt hinzu: „Zumal die kurzfristige Perspektive auf eine Rückkehr nicht besteht.“ Man werde in der Dritten Liga sportlich sicher „eine gute Rolle“ spielen, aber „die wirtschaftlichen Bedingungen“ seien noch nicht gegeben. „Wenn es uns gelingt, beim Sponsoring und Marketing zuzulegen, ist eine Rückkehr in einigen Jahren vielleicht möglich. Daran arbeiten wir“, verspricht Brecht, der die Mannschaft auch im Spiel gegen TuSEM betreut.

„Essen hat eine sehr disziplinierte Mannschaft, die ihre Angriffe sehr lange und konzentriert ausspielt“, sagt der Interimstrainer über die Gäste, die die Qualifikation für die eingleisige Zweite Liga bereits sicher haben, und ergänzt: „Wir müssen genauso geduldig spielen, da Essen über die schnellen Außenspieler sehr stark kontert.“ Wenn man sich so kampfstark wie zuletzt beim 25:24 bei Bad Schwartau präsentiere, sei ein Punktgewinn aber möglich.

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Vor dem Spiel werden gegen 17.15 Uhr die männliche A-Jugend für die realisierte Bundesliga-Qualifikation sowie die weibliche A-Jugend für den Landesliga-Titel geehrt. Direkt vor der Partie werden Tim Coors (nach Bietigheim), Uwe Kalski (nach Altenholz) sowie Jan Molsen und Renke Bitter, die noch keinen neuen Club haben, aber die HSG verlassen werden, verabschiedet. Ob die Emotionen im Duell gegen den Rivalen von der Ruhr ausgeblendet werden können, bleibt abzuwarten Immerhin verbrachte Varel 24 Spielzeiten in der 2. Liga, zuletzt zwölf Jahre in Folge. Ein wenig Wehmut ist mehr als verständlich.

„Wir werden das Team weiter unterstützen“, verspricht Frederik Stahmer vom HSG-Fanprojekt. „Dritte Liga – wir sind dabei“, mit diesem Versprechen in Form eines Banners, auf dem alle Zuschauer unterschreiben sollen, sind er und seine Kollegen gegen Essen auf der Tribüne. „Nach dem Spiel wollen wir mit der Mannschaft und den Zuschauern noch ein bisschen in der Halle feiern“, so Brecht. Die HSG als Institution der zweithöchsten Liga Deutschlands will sich in stimmungsvoller Atmosphäre und mit erhobenem Hauptes von der Zweiten Liga verabschieden.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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