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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fortsetzung der Saison in Corona-Zeiten: Vareler Handballer sehen noch viele offene Fragen

01.12.2020

Varel Die von der SG VTB/Altjührden favorisierte Fortsetzung der Saison in Form einer Einfachrunde in den aktuellen Staffeln hat sich bei einer Videokonferenz des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) als Favorit der Vereinsvertreter für den weiteren Saisonverlauf in der Corona-Krise herauskristallisiert. Dabei würden die bis zur Unterbrechung Ende Oktober bereits absolvierten Spiele ihre Gültigkeit behalten. Indes mehren sich die Zweifel, dass im Anschluss an die mehrheitlich gewünschte Halbserie noch die angedachten Playoffs um den Auf- und Abstieg ausgetragen werden können.

Doch der Reihe nach: Am 90-minütigen Online-Meeting hatten am Samstag neben Mitgliedern des HVN-Spielausschusses rund 40 Vertreter von Vereinen aus den Oberligen der Frauen und Männer sowie der Männer-Verbandsliga teilgenommen. Sie diskutierten über eine Fortsetzung der Saison im Frühjahr 2021. Bis auf drei Vereine waren alle Oberligisten mit dabei – darunter für die SG VTB/Altjührden der Sportliche Leiter Christoph Deters und Pressesprecher André Seefeldt.

Konstruktive Diskussion

„Es war gut, dass der HVN die Vereine mit ins Boot geholt hat“, betont Deters und lobt: „Die Videokonferenz ist sehr konstruktiv und harmonisch verlaufen. Gleichwohl bleiben natürlich noch viele offene Fragen.“ Es werde daher definitiv noch weitere Gespräche geben müssen.

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Die Tendenz, dass eine Einfachrunde in den bestehenden Staffelformen angestrebt werden soll, „finden wir von der SG aber schon mal gut“, stellt Deters klar. Derweil erklärte Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof, dass der Spielausschuss nun die Gesprächsergebnisse bewerten und Umsetzungsmodelle erarbeiten werde. Und zwar unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung der Pandemie und der damit einhergehenden Verordnungen der Landkreise, Städte und Regionen.

Vereinbart wurden zudem weitere Zusammenkünfte mit den Vereinen für Anfang 2021. „Frühestens danach wird der Spielausschuss dem Präsidium konkrete Empfehlungen zur Beschlussfassung an die Hand geben“, erläuterte Schoof.

Start nicht vor Februar

Ursprüngliche Gedanken der „Task Force Spielbetrieb“, die ersten Spiele bereits für Mitte Januar anzusetzen, seien nun vom Tisch. Schließlich sei davon auszugehen, dass die öffentlichen Sportstätten wegen der hohen Sieben-Tage-Inzidenzen in einzelnen Kreisen nicht vor dem 11. Januar wieder für den Trainingsbetrieb zur Verfügung stehen.

„Wir haben die Mitteilung bekommen, dass die Manfred-Schmidt-Sporthalle definitiv bis zum 10. Januar 2021 dicht bleibt“, betätigt Deters: „Ich gehe angesichts der aktuellen Corona-Lage sogar eher davon aus, dass wir erst Anfang, Mitte Februar wieder in die Halle dürfen. Deshalb bleibt für mich der große Knackpunkt: Wird die Zeit bis Ende Juni, wenn die Oberliga-Saison 2020/2021 ebenso wie die maßgebende Dritte Liga enden soll, reichen? Ich vermute, eher nicht.“

Die weiteren Ligen

Das Meinungsbild der Vertreter der Landesligen der Männer zur Fortsetzung des Spielbetriebes ermittelt der Handball-Verband Niedersachsen aktuell mit Hilfe einer Online-Umfrage.

Planungen für die Bereiche der Landesligen der Frauen, der Landesklassen und des Jugendbereiches sind momentan in Vorbereitung.

Klar ist: Die Vereine benötigen vor dem Re-Start Zeit, um sich im Mannschaftstraining in den Hallen darauf vorzubereiten, das Verletzungsrisiko für die Spieler zu minimieren und sich als Team wieder einzuspielen. „Mindestens drei Wochen, besser wären unserer Meinung nach vier bis sechs Wochen“, erläutert Deters und rechnet für die SG vor: „Aber selbst wenn wirklich nur drei Wochen vorheriges Hallentraining eingeplant würde, droht angesichts von noch elf ausstehenden Saisonspielen plus unserem Final-Four-Wochenende im deutschen Amateurpokal Ende Februar in Hamburg ein Zeitproblem.“

Derweil verwies Schoof darauf, dass noch offen sei, wie genau der Spielausschuss eine mögliche Einfach-Runde in den Oberligen gestalten würde: „Das müssen wir noch beraten.“ Etwa ob und in welcher Form an das Ende der Einfach-Runde noch Playoff-Spiele um Auf- und Abstieg gesetzt werden: „Fakt ist, dass die Saison mit Ablauf des Monats Juni enden muss. Keiner weiß heute, ab wann wir wieder spielen dürfen.“ Ob es Playoff-Spiele geben könne, hänge davon ab, wie viele Spieltage am Ende zur Verfügung stünden.

Wettbewerbsnachteil

„Der Verband drängt auf jeden Fall auf sportliche Entscheidungen, um Auf- und Absteiger zu ermitteln“, sagt Deters. Wobei man sich auch fragen könne, ob dies lediglich mit einer Halbserie wirklich fair sei: „Wir haben zum Beispiel den Wettbewerbsnachteil, dass wir noch zwei Auswärtsspiele bestreiten müssen gegen Teams, bei denen es ein Backe-Verbot gibt: beim TuS Haren und Elsflether TB.“ Klar sei jedoch auch, dass man es am Ende nicht allen Vereinen recht machen könne.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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