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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Auf der Suche nach freien Köpfen

05.04.2019

Varel Nach dem 16:34-Heimdebakel gegen Spenge und vor den letzten vier Spieltagen der Saison in der Dritten Liga West geben sich die akut abstiegsgefährdeten Handballer der SG VTB/Altjührden keinen Illusionen mehr hin. „Die Blickrichtung zum rettenden Ufer kann man getrost vergessen“, sagt Christoph Deters ernüchtert angesichts von inzwischen vier Punkten Rückstand auf den TuS Volmetal. „Ich weiß, dass es rechnerisch noch möglich ist, aber wir müssen realistisch bleiben“, erklärt Varels Sportlicher Leiter vor dem Kellerduell an diesem Samstagabend (18 Uhr) in Augustdorf beim Team Handball Lippe II.

In dieselbe Kerbe schlägt Christian Schmalz nach acht Niederlagen in Folge mit Blick auf die Tabelle und angesichts des deutlich leichteren Restprogramms für Volmetal: „Unseren Spielern ist der Druck genommen. Schlimmer kann es eigentlich nicht werden“, betont der SG-Coach: „Wir müssen allerdings zusehen, dass uns so etwas wie am vergangenen Wochenende nicht noch einmal passiert und wir zumindest den drittletzten Tabellenplatz für die Ehre halten.“

Dabei müssen sich die Vareler beim Fünftletzten in Ostwestfalen auf immense Gegenwehr einstellen. „Die wollen gegen uns den endgültigen Klassenerhalt feiern und werden alles dafür geben“, weiß Schmalz, der personell bis auf die beiden Langzeitverletzten Kalafut und Behrends wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Schon im Falle eines Remis’ gegen die auswärts noch sieglosen Vareler hätte der Bundesliga-Unterbau des TBV Lemgo den angestrebten Liga-Verbleib sicher.

„Wir treffen auf eine sehr ausgeglichen besetzte Mannschaft, die über gut ausgebildete junge Spieler verfügt“, erläutert Schmalz. Noch unter dessen Vorgänger Ivo Warnecke hatten das im Hinspiel auch die Vareler zu spüren bekommen, als sie vor der Rekordkulisse von 830 Zuschauern nach einem 11:11-Zwischenstand in einer desaströsen zweiten Halbzeit noch sang- und klanglos mit 16:26 untergegangen waren.

Auch damals hatten die SG-Akteure ihre Vorgaben auf dem Spielfeld über weite Strecken nicht umgesetzt, sondern verunsichert bis hilflos agiert. In diese Verhaltensmuster sind die Friesen nach einem kurzen Zwischenhoch Ende 2018 und Anfang 2019 inzwischen wieder abgerutscht. So gilt es laut Sportleiter Deters jetzt vorrangig, die Köpfe frei zu bekommen: „Wie wichtig der Kopf ist, hat man am letzten Spieltag gesehen.“ Daher hat Schmalz unter der Woche auch viel laufen und spielen lassen und die Zahl der Vorgaben für seine Spieler minimiert.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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