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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Auf Höhenflug folgt Bruchlandung

11.02.2019

Varel Auf dem harten Boden der Realität im Abstiegskampf sind nur eine Woche nach dem überragenden Heimsieg gegen Spitzenreiter HSG Krefeld die Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden angekommen – und das mit einer Bruchlandung. So setzte es im Kellerduell beim direkten Rivalen TuS Volmetal, der zuvor fünfmal in Folge verloren hatte, am Samstagabend eine deftige 19:30 (6:10)-Pleite für die ersatzgeschwächte Mannschaft von Coach Christian Schmalz.

„Mit einer solchen Leistung im Angriff holen wir keine Punkte mehr“, ärgerte sich Schmalz über den Rückfall in alte Zeiten mit viel zu vielen Fehlwürfen und technischen Fehlern: „Die Niederlage war in der Höhe verdient. Volmetal ist von Beginn an mit dem unbedingten Willen in die Partie gegangen, während wir diesen aus absolut unerklärlichen Gründen nicht hatten.“

Statistik

3. Liga West

TuS Volmetal - SG VTB/Altjührden 30:19 (10:6)

TuS Volmetal Treude, Quick - Schlotmann, Kowalski 1, Warland, König 13/8, Do. Domaschk 3, De. Domaschk, Polakovs 1, Rinus, Bluemel 4, Faeseke, Herzog 1, Heidemann 4, Dommermuth 3.

SG VTB/Altjührden Stasch, Seefeldt - Schildknecht, Brötje 1, Janßen 1, Summa 7/4, Söndergaard 4, Behrends 2, Thünemann, Straten, Danielsen, Abram 4, Rohde.

Siebenmeter 9/8 TuS – 4/4 SG.

Strafminuten 8 TuS – 14 SG.

Schiedsrichter Sven Hanker und Christopher Klimmesch (PSV GW Wiesbaden).

Zuschauer 350.

Stationen 2:0 (5. Minute), 4:2 (11.), 5:4 (15.), 6:4 (20.), 8:5 (25.), 10:6 (Hz.) – 14:7 (35.), 16:9 (40.), 20:10 (45.), 22:15 (50.), 28:16 (57.), 30:19 (Endstand).

Nächstes Spiel Northeimer HC - SG VTB/Altjührden (Sonntag, 17 Uhr).

Zugleich sagte der SG-Trainer mit Blick auf die rund 40 lautstarken Unterstützer, die in einem Fanbus mit ins Hagener Volmetal gereist waren: „Ich kann mich im Namen der Mannschaft nur entschuldigen. Wir müssen und werden es in Zukunft wieder besser machen!“

Erfolgsserie gerissen

Damit riss zugleich die Serie von zuvor vier Spielen ohne Niederlage (2 Siege, 2 Unentschieden). Fast hätten die Vareler, die damit auswärts in dieser Saison weiter auf den ersten Sieg warten, gegen die Nordrhein-Westfalen sogar noch den Vorteil im direkten Vergleich verspielt. Dieser würde am Saisonende im Falle der Punktgleichheit beider Teams zum Tragen kommen.

Zur Erinnerung: Das Hinspiel hatte das SG-Team noch klar mit 31:19 Toren gewonnen. Das höchst komfortable Polster vor dem Wiedersehen betrug also zwölf Treffer. Doch als die Friesen, die auf Lukas Kalafut (Kreuzbandriss), Kevin Langer (Bänderverletzung im Fuß) und Patryk Plasczak (Blutstau im Bein) verzichten mussten, beim Rückspiel nach der Pause immer mehr abreißen ließen, schmolz der Vorsprung in Sachen Vergleich nach und nach zusammen. Beim 10:20 (45.) lagen die Vareler erstmals zweistellig zurück. Vier Minuten vor dem Abpfiff waren es plötzlich die besagten zwölf Treffer (16:28), und es drohte noch schlimmeres Ungemach.

Immerhin behielt Dennis Summa in der hektischen Schlussphase kühlen Kopf am Siebenmeterstrich und verwandelte nach dem 17:29 (58.) zwei Strafwürfe in Folge zum 19:29 (60.), sodass die Gäste nun zumindest im direkten Vergleich gegen die Volmetaler die Nase vorn haben.

Gleichwohl stellt die Niederlage einen Rückschlag im Ringen um den Klassenerhalt dar. „Volmetal war uns in allen Belangen überlegen“, bedauerte Varels Sportlicher Leiter Christoph Deters. Derweil wollte Schmalz auch das Fehlen der drei Verletzten nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir hatten genug Möglichkeiten, zur Pause in Führung zu liegen“, analysierte Schmalz: „Die Abwehr war zwar nicht ganz so bissig wie zuletzt gegen Krefeld, aber okay. Auch die Torhüterleistung war in Ordnung. Aber im Angriff hat diesmal keiner seine Normalform erreicht.“

Langes Videostudium

Und so saß der SG-Coach nach einer äußerst kurzen Nacht bereits am Sonntagmorgen schon wieder vier Stunden lang an der Video-Auswertung der deftigen Klatsche in Volmetal sowie der Sichtung des nächsten Gegners Northeimer HC, bei dem es die Vareler am nächsten Sonntag deutlich besser machen und versuchen wollen, den Auswärtsbann endlich zu brechen. „Jetzt heißt es Kopf hoch, die Fehler anzusprechen und dann die volle Konzentration auf Northeim zu richten“, erklärte Schmalz: „Wir sind nur dann konkurrenzfähig, wenn alle Spieler hinten und vorne mehr als das Normale abrufen!“

Und so sieht die aktuelle Lage im Abstiegskampf aus: Während die SG Langenfeld und der MTV Großenheidorn (beide 6:34 Punkte) die mit Abstand schlechtesten Karten von fünf gefährdeten Teams haben, ist ein Dreikampf um das Vermeiden des noch verbleibenden dritten Abstiegsranges entfacht: zwischen dem TuS Volmetal (13:27), der SG VTB/Altjührden (11:27) und dem Team Handball Lippe II (11:29).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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