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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Aufholjagd bleibt unbelohnt

26.11.2018

Varel Es ist zum Haare raufen für Spieler, Verantwortliche und Fans der SG VTB/Altjührden: Da sah der in dieser Saison schon von so vielen Rückschlägen gebeutelte Drittliga-Aufsteiger am Sonntag beim vorab klar favorisierten Tabellenfünften HSG Bergische Panther ob eines Sieben-Tore-Rückstands kurz nach der Pause (10:17/33.) schon wie der sichere Verlierer aus und steuerte auf die nächste hohe Klatsche zu.

Doch kämpften sich die Vareler Handballer in Wermelskirchen wieder bravourös in die Partie zurück, glichen kurz vor Schluss zweimal aus (25:25/58. und 26:26/59.) – nur um in der Schlussminute in Unterzahl dann doch noch den entscheidenden Gegentreffer zu kassieren und am Ende beim 26:27 (10:14) wieder mit leeren Händen dazustehen.

Noch bitterer: Nach einer Team-Auszeit der Vareler 32 Sekunden vor dem Abpfiff, waren die SG-Spieler unmittelbar vor Schluss noch einmal in Wurfposition gekommen, dabei wurde Kreisläufer Kai Schildknecht regelwidrig gestoppt. Der auf der Grundlinie mit bester Sicht postierte Unparteiische entschied sogar auf Siebenmeter. Doch wurde er vom Feldschiedsrichter überstimmt, der den Vareler vorher schon im Kreis gesehen haben wollte. Damit war die letzte Chance auf den verdienten Ausgleich dahin – und verbleibt die SG VTB/Altjührden auf dem vorletzten Tabellenplatz.

„Sehr, sehr schade! Das war eine super Aufholjagd, in der wir wenig verworfen haben. Leider ist das Team am Ende dafür nicht belohnt worden“, brachte es SG-Betreuer Hans Hieronymus nach der hektischen Schlussphase auf den Punkt. Mit gemischten Gefühlen bilanzierte auch Coach Warnecke den dramatischen Verlauf der Partie: „Auf der einen Seite ist es sehr bitter, so unglücklich zu verlieren. Auf der anderen Seite haben wir hinten und insbesondere vorne im Umschaltspiel so viele Dinge besser gemacht als zuletzt, dass diese Leistung Mut für die nächsten Aufgaben gemacht hat.“

So hatten sich die Vareler schon zu Beginn der Partie klar formverbessert gegenüber der 16:26-Heimschmach gegen das Team Handball Lippe II gezeigt und das Spiel über Zwischenstände von 1:1 (6. Minute) und 5:5 (14.) bis zum 9:10 (26.) völlig offen gestaltet. Dann konnten sich die Panther bis zum Pausenpfiff doch noch auf vier Treffer absetzen – auch weil bei den Gästen wieder die alte Abschlussschwäche zutage trat.

Dies sollte sich auch nach Wiederbeginn zunächst nicht ändern. Plötzlich lagen die Hausherren mit sieben Treffern vorne. Diesem Rückstand rannte das Warnecke-Team über 13:19 (37.), 14:21 (41.), 18:23 (45.) bis zum 20:25 (50.) hinterher. „Es hat aber keiner bei uns aufgesteckt“, lobte Warnecke. Und so stemmten sich die Gäste mit aller Macht gegen die drohende zehnte Saisonniederlage.

Dabei ließen die Vareler nichts unversucht, stellten auf 4:2-Deckung um und wechselten zunächst Torwart-Routinier Andre Seefeldt für Levin Stasch ein, ehe später auch der dritte Keeper Patryk Plaszczak mit zwei Paraden Anteil daran hatte, dass die Gäste gegen die immer nervöser und müder werdenden Panther Tor um Tor verkürzten.

Erst als Patryk Abram eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam (59.) und Jan Blum in Überzahl mit seinem einzigen Treffer des Tages 45 Sekunden vor Abpfiff das 27:26 für den Favoriten markierte, nahm das Unheil der Vareler seinen Lauf. Warnecke: „Es tut mir für die Jungs sehr leid, dass sie leer ausgegangen sind. Die Leistung war rundum in Ordnung.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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