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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: SG nimmt Final-Four-Turnier ins Visier

15.11.2019

Varel Der Einzug ins Final-Four-Turnier des Landespokals der Handball-Verbände Niedersachsen (HVN) und Bremen (BHV) ist für die SG VTB/Altjührden zum Greifen nah. Als klassenhöheres Team ist der Vareler Oberligist an diesem Samstag beim Verbandsligisten HSG Heidmark favorisiert, wenn um 19.30 Uhr der Anwurf in der Thormarcon-Arena im Ortsteil Dorfmark von Bad Fallingbostel ertönt.

Im Wettbewerb befinden sich neben der SG VTB/Altjührden und dem Oberliga-Rivalen VfL Fredenbeck noch sechs klassentiefere Teams – drei Verbandsligisten und drei Landesligisten. „Wenn man bis ins Viertelfinale gekommen ist, dann will man auch ins Finalturnier. Das könnte kurz vor Weihnachten noch mal ein richtiges Highlight werden“, betont Varels Sportlicher Leiter Christoph Deters.

Viertelfinale

Acht Mannschaften sind nur noch einen einzigen Sieg vom Einzug ins Final-Four-Turnier des gemeinsam ausgespielten Landespokals des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) und Bremer Handball-Verbandes (BHV) entfernt. Folgende Teams treffen am Wochenende im Viertelfinale aufeinander: HSG Heidmark (Verbandsliga) - SG VTB/Altjührden (Oberliga), TSV Anderten II (Landesliga) - VfL Fredenbeck (Oberliga), Wilhelmshavener SSV (Landesliga) - SG Börde Handball (Verbandsliga), TV Bohmte (Landesliga) - TSV Daverden (Verbandsliga).

Der Austragungsort des auf 21./22. Dezember datierten Final Four steht noch nicht fest. Im Falle eines Sieges gegen Heidmark könnten sich auch die Vareler um die Austragung des Turniers bewerben.

Der Sieger des HVN/BHV-Pokals ist im Frühjahr berechtigt, gegen die Pokalsieger der anderen Landesverbände um den Amateurpokal des Deutschen Handball-Bundes (DHB) zu spielen. Dieses Finale findet vor großer Kulisse beim Final Four im DHB-Pokal in der Barclaycard Arena in Hamburg statt. Im Viertelfinale des DHB-Pokals kommt es am 3./4. Dezember zu folgenden namhaften Begegnungen: MT Melsungen - Füchse Berlin, Eulen Ludwigshafen - TBV Lemgo Lippe, TVB Stuttgart - THW Kiel, Rhein-Neckar Löwen - TSV Hannover-Burgdorf.

Kurios: Dieser war unter der Woche beim seit geraumer Zeit arg vom Verletzungspech gebeutelten SG-Team als Trainer in die Bresche gesprungen, weil Christian Schmalz krankheitsbedingt passen musste. Vor seinem Ausfall war der Vareler Coach am vergangenen Sonntag noch in der Lüneburger Heide als Kiebitz beim Verbandsliga-Heimspiel von Heidmark gegen den als Spitzenreiter angereisten TV Neerstedt vor Ort. Schmalz wurde in Dorfmark dabei Augenzeuge des 31:27-Erfolgs des enorm heimstarken Pokalgegners.

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„Heidmark ist eine sehr gefährliche Truppe, die in der Deckung sehr robust zu Werke geht und viel über die Emotionen kommt. Zusammen mit der engen Halle wird das keine leichte Aufgabe für uns“, gab Schmalz nach der Rückkehr seine Eindrücke an Deters weiter. Die meist hitzige Atmosphäre in der Thormarcon-Arena, in der die HSG in dieser Saison noch keinen einzigen Punkt abgegeben hat, ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Zuschauer dort unmittelbar am Spielfeldrand sitzen.

Weiteres Kapital ziehen die Heidmarker um den Regisseur und Torjäger Paul Grittner sowie den ebenfalls wurfstarken Florian Pröhl aus dem für gegnerische Teams ebenso ungewohnten wie ungeliebten Haftmittel-Verbot.

Wie schwierig gezielte Pässe und Würfe ohne Backe sein können, haben die Vareler bei der 22:23-Ligapleite in Rotenburg schmerzhaft am eigenen Leib erfahren müssen. Andererseits hat das Schmalz-Team Mitte Oktober beim souveränen Gewinn des Zweitrunden-Turniers in Jever bewiesen, zu was es auch ohne Haftmittel an den Händen in der Lage ist.

Derweil bleibt die personelle Lage bei der SG VTB/Altjührden angespannt. Zumal neben den verletzten Lukas Kalafut, Kai Schildknecht, Patryk Abram und Lasse Thüneman diesmal auch der nachverpflichtete Kreisläufer Martin Steusloff, der vergangene Woche beim 33:25-Sieg gegen Barnstorf/Diepholz ein gelungenes Debüt gegeben hatte, aus privaten Gründen verhindert ist. Zudem wurden die angeschlagenen Renke Bitter (Schulter) und Michael Schröder (Rücken, Sprunggelenk) im Training geschont.

„Wir haben den nötigen Respekt vor Heidmark“, erklärt Deters: „Aber wenn wir den Kampf annehmen, unsere Leistung in der Abwehr der letzten Wochen abrufen und vorne auch ohne Harz geduldig unsere Chancen herausspielen, haben wir große Chancen, eine Runde weiter zu kommen.“ Zudem hofft der Sportliche Leiter, dass Schmalz am Samstag auf der Bank wieder das Zepter übernehmen kann.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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