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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

SG-Team hofft auf großen Coup

15.03.2019

Varel Sieben Spieltage vor dem Saisonende spitzt sich die Lage im Abstiegskampf für die Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden immer weiter zu. Weil die seit Wochen vom Verletzungspech arg gebeutelten Friesen auch unter ihrem neuen Trainer Christian Schmalz ihre extrem dürftige Auswärtsbilanz (1:23 Punkte) nicht aufpolieren konnten, müssen die notwendigen Zähler zum Klassenerhalt zwangsläufig vor heimischer Kulisse geholt werden. Das Heimspiel an diesem Samstagabend hat es aber in sich, denn zu Gast ist ab 19.30 Uhr die Bundesliga-Reserve von GWD Minden in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden.

Die Gäste aus Ostwestfalen haben sich als Überraschungsteam im Saisonverlauf immer weiter gesteigert und mit zehn Spielen ohne Niederlage in Folge bis auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet, ehe die Serie in der Vorwoche beim 30:34 gegen die Bergischen Panther riss. Dass die Vareler indes in ihrer altehrwürdigen Heimspielstätte immer mal wieder für Überraschungen gut sind, haben sie auch in dieser Spielzeit schon bewiesen.

Wer zu Hause trotz diverser Ausfälle das Kunststück fertigbringt, sowohl den Ersten (Krefeld) als auch den Zweiten (SGSH Dragons) zu bezwingen, dem ist ein solcher Coup an einem richtig guten Tag der Gastgeber auch gegen den Vierten zuzutrauen – trotz zuletzt fünf Niederlagen in Folge. „Wir müssen liefern“, weiß Schmalz. Allerdings kennt er natürlich auch die Qualitäten der Mindener, die nach Toren nicht nur den zweitbesten Angriff der West-Staffel stellen, sondern die Gegner reihenweise mit ihrer offensiven 3:2:1-Deckungsvariante vor größte Probleme stellen.

„Das ist das schwerste zu spielende Team der Liga“, erklärt Schmalz deshalb: „Aber wir haben uns Lösungen einfallen lassen und im Training daran gearbeitet, wie wir diese Abwehr immer wieder vor Aufgaben stellen können.“ Fakt ist: Ballverluste werden von den Ostwestfalen postwendend bestraft. Vielmehr gilt es, die Angriffe ruhig und sicher auszuspielen und sich möglichst wenig Fehlwürfe zu leisten. Zudem muss die Rückwärtsbewegung perfekt sein.

Treffsicherster Torschütze des gut ausgebildeten Mindener Bundesliga-Unterbaus ist Linksaußen Jonas Gertges, der auch für die Siebenmeter zuständig und der drittbeste Torjäger der Liga ist. Weitere gefährliche Angriffsspieler sind Lukas Kister, der bereits einen Profivertrag beim Zweitligisten Eintracht Hagen unterschrieben hat, sowie Simon Strakeljahn. Fest zum Bundesliga-Kader gehören zudem Maximilian Nowatzki, Maximilian Staar und Torwart Maurice Paske.

Umso bitterer aus SG-Sicht, dass gegen diese geballte Offensiv-Power der abwehrstarke Kreisläufer Kai Schildknecht wegen einer hartnäckigen Viruserkrankung erneut auszufallen droht. Dann dürfte Lasse Thünemann wieder neben Kapitän Helge Janßen in den Mittelblock rücken. „Je mehr Lasse spielt, desto besser macht er seine Sache“, lobt Schmalz.

„Ich hoffe, dass wir jetzt noch einmal durchstarten können“, sagt derweil Varels Sportlicher Leiter Christoph Deters und setzt dabei auch auf die heimischen Fans. „Die langfristigen Ausfälle einiger unserer Spieler können wir am besten mit einer richtig vollen Halle kompensieren“, hoffen die SG-Verantwortlichen daher wieder auf lautstarke Unterstützung und die Zuschauer als achten Mann.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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