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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

SG-Team trudelt dem Abstieg entgegen

25.03.2019

Varel Das Licht am Ende des Tunnels rückt in immer weitere Ferne für die akut abstiegsgefährdeten Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden. Selbst im richtungweisenden Kellerduell beim Schlusslicht MTV Großenheidorn konnten die Vareler am Samstagabend ihre Pleitenserie in fremden Hallen nicht stoppen und zogen mit 28:29 (10:13) den Kürzeren. Da sich Abstiegsrivale TuS Volmetal zeitgleich beim TuS Spenge ein 21:21 erkämpfte, ist der Abstand zum rettenden Ufer fünf Spieltage vor dem Saisonende auf drei Punkte angewachsen.

„Natürlich sind wir derbe enttäuscht“, sagte SG-Coach Christian Schmalz und gab sich realistisch: „Wir müssen jetzt zweigleisig planen, aber auf eine Trotzreaktion unserer Mannschaft hoffen, die jetzt viele im Abstiegskampf schon abgeschrieben haben dürften. Wir dürfen uns nur selbst nicht abschreiben!“

Statistik

3. Liga West

MTV Großenheidorn - SG VTB/Altjührden 29:28 (13:10) MTV Großenheidorn Schröpfer, Kovacs - Pommer, Bretz 1, Buhre 1,

Bokeloh 3, Ritter 4, Cohrs, Nolte 5, Degner, Rümenapp, Öttermann,

Ritter 4, Hermann 9/5, Schulz,

Byegal 2.

SG VTB/Altjührden Stasch, Plaszczak, Seefeldt - Schildknecht 1, Brötje 1, Janßen 2, Langer 2, Summa 7, Söndergaard 4, Thünemann, Straten, Danielsen 1, Abram 5, Rhode 5.

Siebenmeter 5/5 Großenheidorn – 0/0 SG VTB.

Strafminuten 4 Großenheidorn – 8 SG VTB.

Schiedsrichter Felix Magalowski und Andre Schwieger (TuS Neustadt).

Zuschauer 326.

Stationen 3:1 (5. Minute), 6:2 (11.), 7:3 (16.), 8:6 (19.), 9:8 (22.), 11:8 (25.), 13:10 (Hz.) – 15:13 (34.), 18:15 (38.), 19:18 (41.), 22:20 (45.), 22:22 (47.), 24:24 (51.), 25:26 (54.), 26:27 (55.), 29:27 (59.), 29:28 (Endstand).

Nächstes Spiel SG VTB/Altjührden - TuS Spenge (Sonnabend, 19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle).

15 Spiele in Folge hatten die Hausherren vom Steinhuder Meer verloren. Das letzte Erfolgserlebnis der Seeprovinzler datiert vom 27. Oktober 2018 – damals siegten die MTVer ausgerechnet in Altjührden (27:22). Fünf Monate später wollten die Vareler den Spieß nun unbedingt umdrehen und die indiskutable Auswärtsbilanz von 1:23 Punkten etwas aufpolieren. Doch daraus wurde nichts, weil die Gäste den Start in das Rückspiel komplett verschliefen.

So leisteten sich die Friesen in der ersten Hälfte im Angriff immer wieder Fehlwürfe, technische Fehler oder schlossen zu früh ab und lagen in der 11. Minute bereits mit 2:6 hinten. Hatte Schmalz vor der Partie die Hoffnungen vor allem auf die Defensive als Schlüssel zum erhofften Befreiungsschlag gesetzt, wurden auch diese enttäuscht. „Unsere Torleute haben in der ganzen Partie leider nur acht Bälle gehalten“, bedauerte der SG-Trainer: „Das lag aber auch daran, dass wir nicht so gut gedeckt haben, wie wir es eigentlich können.“

Zumindest der kämpferische Einsatz stimmte, und so ließen die Gäste in der Wunstorfer Nordbruch-Halle vor 326 Zuschauern nach dem 8:9 (22.) und 8:11 (25.) zumindest nicht abreißen – zumal sich auch die Gastgeber nicht fehlerfrei präsentierten.

Nach Wiederbeginn glichen die Vareler beim Stand von 22:22 (47.) erstmals wieder aus. Sechs Minuten vor dem Abpfiff markierte Dennis Summa mit dem 26:25 (54.) sogar die erste Führung überhaupt nach dem 1:0. Nach dem Ausgleich legte Summa noch einmal vor – 27:26 (55.).

„Dann aber fehlen uns einfach die Eier“, ärgerte sich Schmalz über erneute Fehler im Abschluss: „Auch der Kopf spielt da dann wieder nicht mit, und wir treffen falsche Entscheidungen.“ Die Quittung folgte auf dem Fuße: Mit drei Treffern in Folge drehte Großenheidorn die Partie wieder auf 29:27 (59.). Zu mehr als dem Anschlusstreffer von Jonas Rhode elf Sekunden vor dem Abpfiff reichte es nicht mehr. Obwohl die Gäste mit einer offenen Deckung und der Herausnahme des Torwarts zugunsten eines siebten Feldspielers alles versuchen.

„Zumindest für die kämpferische Leistung hätten wir einen Punkt verdient gehabt“, bilanzierte Schmalz. Derweil war sein Gegenüber, MTV-Trainer Marc Siegesmund, einfach nur glücklich: „Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir endlich mal wieder gewonnen. Wir hätten uns allerdings auch über ein Remis nicht beschweren dürfen. Rechnerisch ist noch alles möglich – auch wenn unsere Chancen im Abstiegskampf relativ gering sind und Altjührden die etwas bessere Ausgangsposition hat.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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