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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Varel pfeift personell aus letztem Loch

08.11.2019

Varel Bei den in personeller Hinsicht ohnehin seit Jahren alles andere als auf Rosen gebetteten Handballern der SG VTB/Altjührden ist akuter Spieler-Notstand ausgebrochen. Vor der Auswärtspartie an diesem Samstag (19.30 Uhr) bei der HSG Barnstorf/Diepholz gehen Coach Christian Schmalz immer mehr die gesunden Akteure aus.

So fallen am achten Spieltag der Oberliga Nordsee neben den beiden Langzeitverletzten Patryk Abram und Lasse Thünemann (beide Knie) in Lukas Kalafut und Kai Schildknecht definitiv zwei absolute Leistungsträger aus – beides Spätfolgen des damit äußerst teuer erkauften 30:24-Heimsieges gegen Beckdorf.

Während sich der gerade erst von einer Kreuzbandverletzung wiedergenesene Kalafut einen Muskelfaserriss in der Wade zuzog und zwei bis vier Wochen pausieren muss, erwischte es den siebenfachen Torschützen Schildknecht noch schlimmer.

Der Kapitän und Abwehrchef in Personalunion brach sich den Ringfinger der rechten Wurfhand als er im Trikot eines Gegenspielers hängen blieb. Schildknecht biss zwar auf die Zähne, spielte durch und kommt nun um eine Operation herum. Er muss aber einige Wochen lang einen Gipsverband tragen und wird daher bis zum Jahresendewohl nicht mehr zum Einsatz kommen.

Teils stark angeschlagen sind zudem neben dem einzig verbliebenen Kreisläufer Michael Schröder (Knie verdreht) noch Renke Bitter, Rasmus Ots (beide Schulter) sowie Youngster Lukas Rüdebusch (Bänder).

„Es ist zum Kotzen“, nimmt Schmalz ob des großen Verletzungspechs kein Blatt vor den Mund: „Im Grunde haben wir seit Februar die Seuche.“ Auch bei Christoph Deters macht sich leichte Verzweiflung breit: „Wir haben intern vor der Saison besprochen, nicht über Verletzungen zu jammern oder diese gar als Entschuldigungen zu benutzen, aber die derzeitige Situation ist alles andere als normal“, betont Varels Sportlicher Leiter: „Uns fehlen aus dem 15-Mann-Kader definitiv vier Spieler und vier weitere sind teilweise schwer angeschlagen.“

Von der Tabellensituation her sind die viertplatzierten Vareler am Samstag beim Viertletzten in Diepholz in der Favoritenrolle. „Das sind wir bei den heimstarken Barnstorfern nun nicht mehr“, sagt Schmalz: „Dennoch kann es nur heißen, jetzt erst recht! Daher werden wir trotz aller Widrigkeiten versuchen, auswärts mal irgendwie einen rauszuhauen.“

Die Hausherren präsentieren sich in dieser Spielzeit, nachdem sie in der Vorsaison nur mit Ach und Krach die Klasse halten konnten, bislang als Team mit zwei Gesichtern. Fünf Auswärtsniederlagen stehen bei der Mannschaft des ehemaligen Varelers Dag Rieken zwei Heimsiege gegenüber – noch dazu gegen Kontrahenten aus dem oberen Tabellendrittel. Sowohl gegen Fredenbeck (28:24) als auch gegen Habenhausen (30:21) wurde der Grundstein dabei bereits vor der Pause gelegt. „Beide Male führte die HSG da schon mit 14:6“, weiß Schmalz: „Das müssen wir unbedingt vermeiden und versuchen, eine starke Abwehr zu stellen sowie Lösungen gegen deren nickelige und offensive 3:2:1-Abwehr zu finden.“

Bei der 25:30-Pleite im Kellerduell in Rotenburg haderte sein Gegenüber Rieken nicht nur mit dem Backeverbot (das vor einem Monat auch den Varelern bei deren 22:23 zum Verhängnis wurde), sondern vor allem mit der Abwehrarbeit seiner Mannen. Bei denen dürfte nun allerdings der litauische Torwart Donatas Biras nach überstandener Gehirnerschütterung wieder zwischen die Pfosten zurückkehren.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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