• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Varel trotzt Verletzungspech beim 33:25

11.11.2019

Varel Die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden haben sich trotz großer Personal- und Verletzungssorgen durch einen auch in der Höhe verdienten 33:25 (16:10)-Erfolg bei der HSG Barnstorf-Diepholz auf den dritten Tabellenplatz nach vorn geschoben. Mit Abstand bester Werfer der Gäste war Dennis Summa (14/7), gefolgt vom ebenfalls äußerst emsigen Jonas Rohde (7).

„Das war unsere beste Auswärtsleistung in dieser Saison“, freute sich SG-Coach Christian Schmalz. Dabei hatte er neben zwei Langzeitverletzten auch auf Shooter Lukas Kalafut (Muskelfaserriss) sowie Kapitän und Abwehrchef Kai Schildknecht (Fingerbruch) verzichten müssen. Für Letzteren sprang in Diepholz erstmals der unter der Woche ganz kurzfristig nachverpflichtete Martin Steusloff in die Bresche.

Statistik

Oberliga Nordsee

HSG Barnstorf/Diepholz - SG VTB/Altjührden 25:33 (10:16)

HSG Barnstorf/Diepholz Biras, Hohnstedt, Garrels – Mundhenke 2, Beljic, von Kamp 1, Anuszewski 3, Linne 9/1, Quader, Chylinski 6/1, Gerve 1, Heemann 3, Liutikas.

SG VTB/Altjührden Ots, Schwagereit – Steusloff, Dick 1, Dröge 4, Langer 2, Rüdebusch 1/1, Summa 14/7, Schröder 1, Bitter 3, Menne, Rohde 7. 

Siebenmeter 2/3 HSG Barnstorf – 8/10 SG VTB.

Strafminuten 16 HSG Barnstorf – 14 SG VTB.

Rot Heemann (47./HSG Barnstorf) wegen dritter Zeitstrafe; Bitter (56./SG VTB) wegen dritter Zeitstrafe.

Schiedsrichter Maximilian Schwarze und Björn von der Linde (SG Friedrichsfehn/Petersfehn). 

Stationen 1:3 (4.), 2:5 (9.), 4:7 (13.), 6:9 (16.), 7:10 (19.), 10:10 (21.), 10:14 (26.), 10:16 (Hz.), 12:19 (36.), 15:22 (40.), 19:25 (47.), 20:26 (50.), 21:29 (54.), 25:33 (Endstand).

Nächstes Punktspiel SG VTB/Altjührden - HC Bremen (Samstag, 23. November, 19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle).

Der 31-jährige Kreisläufer, zuletzt in Diensten des vor der Saison zurückgezogenen VfL Edewecht, wird aller Voraussicht nach bis Jahresende bei den Varelern aushelfen. Schon bei seinem Debüt in Diepholz sorgte Steusloff in Abwehr und Angriff für Entlastung. Zumal Michael Schröder im Abschlusstraining am Donnerstag umgeknickt war und in Diepholz auf die Zähne beißen musste.

Als einen Schlüssel zum ungefährdeten Sieg gegen die unterm Strich in allen Belangen unterlegenen Barnstorfer nannte Schmalz die „fantastische Abwehr mit einem ganz starken Rasmus Ots dahinter“. So brachte es der estnische Nationaltorhüter auf eine bemerkenswerte Quote von 43 Prozent gehaltener Bälle.

Davor bauten die Gäste ein – angesichts der Ausfälle und der fehlenden Abstimmung zwischen Last-Minute-Zugang Steusloff und seinen Nebenleuten – erstaunlich kompaktes 6:0-Abwehrbollwerk auf. „Das war emotional, da wurde viel geredet und im Verbund einfach klasse verteidigt“, lobte Schmalz.

So gerieten die Vareler im Verlauf der sehr einseitigen Partie auch kein einziges Mal in Rückstand. Lediglich nach der 10:7-Führung (19. Minute) gab es einen kleinen Wackler, sodass die vom ehemaligen Vareler Dag Rieken gecoachten Hausherren letztmals ausgleichen konnten – 10:10 (21.).

Danach jedoch ließen die Vareler zehn Minuten lang keinen einzigen Gegentreffer mehr zu und zogen zur Pause auf sechs Treffer davon. Auch weil im SG-Angriff allen voran Summa und Rohde immer wieder die Lücken in der 3:2:1-Deckung der Gastgeber zu Torerfolgen nutzen konnten. „Für die beiden war die erwartet offensive Abwehr des Gegners ein gefundenes Fressen“, freute sich Schmalz: „Dennis und Jonas haben da für mächtig Wirbel gesorgt.“

Nach der Pause ließen sich die Gäste auch von einer Manndeckung gegen Summa oder später einer 4+2-Abwehr der Barnstorfer nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen. In der Schlussphase konnten sich sogar noch die SG-Youngster Felix Dick und Lucas Rüdebusch in der Torschützenliste verewigen.

Nach Schlusspfiff wurde der zweite Auswärtssieg der Saison gebührend gefeiert. „Wir haben trotz aller Widrigkeiten seit vier Wochen einen Lauf, den wollen wir nun unbedingt fortsetzen“, betonte Schmalz, der am Sonntag schon wieder in Sachen Handball unterwegs war. Auch vor dem nun folgenden Viertelfinale im HVN/BHV-Pokal will der Coach nichts dem Zufall überlassen.

So saß Schmalz am Sonntag als Kiebitz beim Heim-Punktspiel des Verbandsligisten HSG Heidmark gegen den TV Neerstedt auf der Tribüne. Dabei besiegte der Gegner im Landespokal den TVN mit 31:27. Derweil wollen die Vareler am kommenden Samstag (19.30 Uhr) in Dorfmark durch einen Sieg bei den klassentieferen Heidmarkern den Sprung ins Final-Four-Turnier perfekt machen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2510
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.