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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Varel überspringt nächste Pokalhürde

18.11.2019

Varel Ihrer Favoritenrolle gerecht geworden sind – trotz widriger Voraussetzungen – die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden im Viertelfinale des gemeinsamen Landespokals der Verbände Niedersachsen (HVN) und Bremen (BHV). Durch den 29:24 (14:12)-Erfolg am Samstagabend bei der klassentieferen HSG Heidmark zogen die Friesländer verdient ins Final-Four-Turnier ein. Dieses soll am 21./22. Dezember ausgetragen werden. Eventuell sogar in der Manfred-Schmidt-Sporthalle, denn die SG-Verantwortlichen haben in Sachen Ausrichtung ihren Hut in den Ring geworfen.

„Ein Final Four in Altjührden wäre kurz vor Weihnachten für unsere Fans ein richtiges Highlight“, hofft Varels Sportlicher Leiter Christoph Deters auf den Zuschlag. Eine Entscheidung von Verbandsseite über den Ausrichter könnte bereits in dieser Woche fallen. Neben dem SG-Team haben noch der Oberliga-Rivale VfL Fredenbeck, der Verbandsligist SG Börde Handball und der Landesligist TV Bohmte die begehrte Fahrkarte ins Finalturnier gelöst.

Statistik

Landespokal, Viertelfinale

HSG Heidmark - SG VTB/Altjührden 24:29 (12:14)

HSG Heidmark Thölke, Möller – Zahn 3/3, Herzberg, P. Grittner 7, Ahrens, Maras 4, Beuge, H. Grittner, Pröhl 8, Skornia, Brandenburg 2.

SG VTB/Altjührden Ots, Schwagereit – Dick, Dröge 3, Langer 2, Rüdebusch 1, Summa 10/5, Schröder, Bitter 6, Menne, Rohde 7.

Rot Bitter (54./SG VTB) wegen dritter Zeitstrafe.

Siebenmeter 3/3 Heidmark – 5/5 SG VTB.

Strafminuten 6 Heidmark – 12 SG VTB.

Zuschauer 250.

Stationen 0:2 (3.), 4:2 (7.), 7:4 (12.), 7:8 (17.), 10:9 (22.), 12:14 (Hz.) – 14:18 (35.), 17:18 (39.), 17:21 (41.), 20:21 (44.), 20:24 (47.), 23:28 (56.).

Ergebnisse HSG Heidmark (Verbandsliga) - SG VTB/Altjührden (Oberliga) 24:29, Wilhelmshavener SSV (Landesliga) - SG Börde Handball (VL) 26:34, TSV Anderten II (LL) - VfL Fredenbeck (OL) 28:36, TV Bohmte (LL) - TSV Daverden (VL) 45:41.

Nächstes Punktspiel SG VTB/Altjührden - HC Bremen (Samstag, 19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle).

Zum Viertelfinale nach Bad Fallingbostel am Rande der Lüneburger Heide waren die Vareler nur mit einem kleinen Kader gereist, zudem bissen einige angeschlagene Akteure notgedrungen auf die Zähne. Erschwerend hinzu kam für die Gäste aus Friesland das Backeverbot in der engen und für ihre hitzige Atmosphäre bekannten Thormarcon-Arena.

Dennoch erwischte das SG-Team gegen die bis Samstag zu Hause noch komplett verlustpunktfreien Heidmarker einen guten Start und führten mit 2:0 (3. Minute), ehe Jonas Rohde für einen Schreckmoment sorgte, als er sich bei einer Abwehraktion an den Adduktoren verletzte und auf die Bank musste.

Die Gastgeber nutzten die kleine Konfusion bei Varel und drehten den Spielstand über 4:2 (7.) in eine 7:4-Führung (12.). „In der sehr aufgeheizten Atmosphäre, in der von den Unparteiischen zudem viele Nickeligkeiten nicht geahndet wurden, haben die Jungs nach zehn Minuten angefangen, voll dagegenzuhalten“, freute sich SG-Coach Christian Schmalz.

Angetrieben von Dennis Summa, Renke Bitter und dem nach zehnminütiger Behandlungspause aufs Spielfeld zurückgekehrten Rohde, bekamen die Gäste wieder Oberwasser und führten zur Pause mit zwei Treffern.

Trotz einer 18:14-Führung der Vareler fünf Minuten nach dem Seitenwechsel ließen sich die Heidmarker aber lange Zeit nicht richtig abschütteln. Sie kämpften sich nach Drei- oder Vier-Tore-Rückständen mehrmals wieder heran, zuletzt beim 21:20 (44.). Doch die Vareler behielten die Ruhe und ließen den Gegner nach dem 24:20 (47.) nicht mehr näher als auf zwei Treffer herankommen. Spätestens beim 28:23 (56.) war die Vorentscheidung für den angestrebten Final-Four-Einzug gefallen.

„Der Sieg geht voll in Ordnung, die Jungs haben das gut gemeistert“, lobte Schmalz. Sofort richtete er den Fokus aber auf die Punktspielsaison und den Gegner HC Bremen am nächsten Samstag vor heimischer Kulisse: „Das wird eine harte Aufgabe. Aber wir sind seit fünf Wochen ohne Niederlage und wollen diese Serie unbedingt ausbauen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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