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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Varel hat Schlüsselspiel vor der Brust

10.01.2014

Varel Das kniffelige Unternehmen Klassenerhalt in der Rückserie der Dritten Liga West beginnt für die Handballer der HSG Varel-Friesland gleich mit einem Schlüsselspiel. So empfängt das Team von Trainer Andrzej Staszewski an diesem Sonnabend – nur zwei Zähler vor einem Abstiegsplatz rangierend (12:18 Punkte) – das Team von ART Düsseldorf (10:20) in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden. Der Anwurf erfolgt um 19.30 Uhr.

„Wir brauchen dringend Punkte, vor allem zu Hause gegen direkte Konkurrenten“, macht Staszewski keinen Hehl aus der Bedeutung des Auftaktspiels in 2014. Schließlich müssen die Friesländer in der Rückrunde gegen viele Teams, die ebenfalls in den Abstiegskampf involviert sind, auswärts antreten. Um den Klassenerhalt bangen muss in der in der Breite enorm ausgeglichen besetzten West-Staffel aktuell die halbe Liga – schon ab Platz acht beginnt die gefährdete Zone.

Für weitere Brisanz in der Partie gegen die Düsseldorfer sorgt die bittere 23:31-Auftaktpleite der Vareler in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, an der die optimistisch in die Saison gestarteten Friesländer lange zu knabbern hatten. „In der ersten Halbzeit haben wir da noch ganz ordentlich gespielt“, erinnert sich Staszewski. „Danach haben wir aber zu viele einfache Fehler gemacht, die nötige Konsequenz und Disziplin plötzlich vermissen lassen und wurden dafür eiskalt bestraft.“

Doch die Düsseldorfer, die viele vor der Saison zu den Abstiegskandidaten gezählt hatten, konnten den Schwung des Saisonstarts nicht lange mitnehmen und rutschten nach sieben Niederlagen in Folge ans Tabellenende. Erst im Schlussspurt des Vorjahres kämpfte sich das Team von ART-Trainer Jens Sieberger mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen erstmals wieder auf einen Nichtabstiegsplatz. Dabei zeigten die Düsseldorfer vor allem beim 37:30-Überaschungscoup beim Wilhelmshavener HV, was in ihnen steckt.

Dass die finanziell angeschlagenen Rheinländer mit aller Macht den Klassenerhalt anstreben, zeigt auch die Tatsache, dass sie für den nach Bielefeld abgewanderten Kreisläufer Carl Moritz Wagner in Niko Merten (Borussia Mönchengladbach) prompt einen Ersatz verpflichteten. Zudem soll Rückraumspieler Rene Zobel, der Ende vergangener Saison zum Zweitligisten TuSEM Essen wechselte, ein Doppelspielrecht erhalten und die Düsseldorfer im Abstiegskampf unterstützen. Schon am Sonnabend könnten sowohl Merten als auch Zobel für ART gegen die HSG auflaufen.

„Auch ohne die beiden darf man Düsseldorf absolut nicht unterschätzen“, hat Staszewski seine Mannen gewarnt und verweist unter anderen auf den bärenstarken Rechtsaußen Patrick Ranftler (91 Tore), die kaum minder treffsicheren Henrik Schiffmann und den gebürtigen Vareler Henning Padeken (zuvor OHV Aurich) sowie Regisseur Justin Müller. Auch die Abwehr der Gäste überzeugte zuletzt mit einer 5+1-Variante.

Apropos Defensivarbeit: „Unsere Abwehr wird neben den Zuschauern, die uns in dieser schwierigen Situation hoffentlich zahlreich und lautstark unterstützen, spielentscheidend sein“, betont Staszewski. Der HSG-Coach hofft, dass die Vareler trotz des langfristigen Ausfalls ihres Abwehrchefs Helge Janßen (Schulter-OP) – angeführt von Till Schinnerer, Martins Libergs und Oliver Staszewski – trotzdem zu alter Bollwerk-Stärke zurückfinden können.

Da passt es, dass in Vaidas Dilkas nach monatelangem Ausfall wegen Schulterproblemen ein abwehrstarker Spieler wieder in den Kader zurückgekehrt ist und auf erste Einsatzzeiten hoffen kann. Auch bei Torwart-Routinier Andre Seefeldt sind die Adduktorenprobleme vom Ende der Hinrunde etwas abgeklungen. Derweil muss sich Marek Mikeci nach seinem Kreuzbandriss in der Vorsaison noch einige Zeit gedulden.

Im Angriff erhofft sich Staszewski derweil vor allem von Torben Lemke einen Leistungsschub, der sich nach seinem Wechsel vom VfL Edewecht zur HSG noch nicht wie erhofft in Szene setzen konnte. „Er muss in der Rückrunde deutlich mehr zeigen“, sagt der HSG-Coach.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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