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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Sport- und Bürgerpark In Langendamm: Stadt präsentiert Kompromiss

12.12.2019

Varel /Langendamm So könnte es jetzt also aussehen: In der Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Varel am Dienstagabend hat Stadtplaner Olaf Freitag einen neuen Entwurf für den Sport- und Bürgerpark in Langendamm präsentiert. Die größte Änderung: Die Zufahrt zum Sport- und Bürgerpark soll nicht mehr über die Hellmut-Barthel-Straße erfolgen, sondern über die Torhegenhausstraße. Die Anbindung über den Wendehammer gegenüber der Lastwagenzufahrt der Papier- und Kartonfabrik ist damit vom Tisch.

Die neue Zufahrt soll nun über ein Grundstück hinter der Firma Vareler Dentaltechnik gelegt werden. Dort gebe es laut Olaf Freitag auch genügend Raum für Parkplätze. Rund 100 Stellplätze könnten dort entstehen, so Freitag. Das Grundstück müsse allerdings erst noch gekauft werden.

120 Autos mehr pro Tag

Die Torhegenhausstraße sei auch geeignet, die zusätzlich anfallenden Verkehre aufzunehmen, die der Sport- und Bürgerpark mit sich bringt. „Es handelt sich hierbei ja nicht um ein Zweitliga-Stadion. Wir erwarten wochentags durchschnittlich etwa 120 Pkw mehr pro Tag und am Wochenende rund 440 Pkw zusätzlich. Das sind Dimensionen, die durchaus zu verkraften sind“, erklärte Olaf Freitag.

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Auch wenn die Anbindung für den motorisierten Verkehr nun über die Torhegenhausstraße laufen soll, können Radfahrer und Fußgänger weiterhin direkt von der Hellmut-Barthel-Straße auf das Gelände kommen.

Hintergrund des neuen Konzepts für den Sport- und Bürgerpark dürfte vor allem die Kritik seitens der Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) an den ursprünglichen Plänen sein. Die PKV hatte die Anbindung kritisiert, befürchtete eine unübersichtliche Verkehrssituation direkt vor der Werkseinfahrt die zu Staus auf der Hellmut-Barthel-Straße und zu Unfällen führen könne.

Kompromiss mit PKV

Außerdem fürchtete die PKV, dass wegen des Baus des Sport- und Bürgerparks mögliche Erweiterungsflächen verloren gehen und die Geruchsbelästigung auf dem neuen Sportplatz wegen der Nähe zur Papierfabrik sehr hoch werden würde.

Die PKV hatte im September in einem Schreiben an Rat und Verwaltung sogar vorgeschlagen, den Sport- und Bürgerpark an anderer Stelle noch einmal komplett neu zu planen. Dafür wollte die PKV auch für die dann ausfallenden Fördergelder in Höhe von vier Millionen Euro aufkommen.

Bei dem neuen Konzept handelt es sich laut Olaf Freitag um einen mit der PKV abgesprochenen Kompromiss. Der Vorschlag komme der Papier- und Kartonfabrik außerdem noch insofern entgegen, da zwischen dem Sport- und Bürgerpark und der PKV nun eine größere Pufferzone entstehe. „So stehen potenzielle Entwicklungsflächen für das Unternehmen bereit“, erklärte Freitag in der Ausschusssitzung. Der Kunstrasenplatz liegt in dem neuen Konzept nördlich des neuen Sportplatzes mit Wettkampfbahn, die weiteren Anlagen wurden in dem neuen Entwurf ebenfalls neu ausgerichtet.

Bürger-Info im Januar

„Das ist ein dankbarer Kompromiss“, resümierte Olaf Freitag. Mit diesem Vorschlag könnten die gesetzten Ziele durchaus erreicht werden. Die Idee könne noch diskutiert werden, bis Ende Januar müsse aber ein Plan vorliegen und im ersten Quartal 2020 der Förderantrag eingereicht werden, damit die Fördermittel fließen können.

Zu der neuen Variante soll es außerdem noch eine Informationsveranstaltung im Vareler Rathaus an der Windallee geben. Sie ist für Mittwoch, 8. Januar, 19 Uhr angesetzt.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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