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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Ulrike Held feiert Ultralauf-Debüt über 73,9 km

25.05.2019

Varel Der Rennsteiglauf ist Deutschlands ältester Ultralauf. Er zählt zu den größten Crossläufen in Europa und konnte auch in diesem Jahr mit rund 18 300 Startern einen Teilnehmerrekord verzeichnen. Gemeinsames Ziel aller Lauf-, Walking- und Wanderveranstaltungen ist der Sportplatz in Schmiedefeld.

„Das schönste Ziel der Welt ist Schmiedefeld“, heißt es im Volksmund. Ulrike Held vom Lauftreff des Vareler TB wollte sich beim 47. Rennsteiglauf davon persönlich überzeugen. Bereits in der Wintersaison hatte sie sich mit intensiven Trainingseinheiten darauf vorbereitet. Auch der Start beim Kyffhäuser Bergmarathon im April war Bestandteil ihres Trainingsplans.

Start war bei kühlen 6 Grad morgens um 6 Uhr auf dem Marktplatz in Eisenach. Die Teilnehmer des „Gutsmuths Rennsteig Supermarathon“ wurden dort, begleitet von riesengroßem Applaus und Anfeuerungsrufen zahlreicher Zuschauer, auf die 73,9-Kilometer-Distanz geschickt.

Die „Königsdistanz“ führt von Eisenach, dem tiefsten Punkt der Strecke aus, über den Hauptkamm des Thüringer Waldes nach Schmiedefeld. „Großen Respekt hatte ich nicht nur vor der Streckenlänge, da sich meine Lauferfahrung bisher nur auf Marathondistanzen beschränkte, sondern auch vor dem Höhenprofil mit 3200 Höhenmetern.“

So sei auf den ersten 25 Kilometern der immer steiler werdende Anstieg auf den 916 m hohen „Großen Inselsberg“ hinauf schon ordentlich kräftezehrend gewesen. Nach einem steilen Abstieg ging es auf und ab bis zur „Ebertswiese“. Dort hatte man nach 37,5 km bereits die Hälfte der Strecke geschafft.

Über die „Neuhöfer Wiesen“ hinweg ging es weiter nach Oberhof und später am „Grenzadler“ vorbei. Die Möglichkeit des Ausstiegs mit Zeitnahme war dort möglich, „für mich aber glücklicherweise zu keinem Zeitpunkt des Laufes eine Option“, betonte Held: „Ich war fest entschlossen, das Ziel in Schmiedefeld zu erreichen und konnte dadurch meine Motivation auch in schwierigen Phasen immer hoch halten.“ Zahlreiche Zuschauer sorgten auch an den entlegensten Punkten der gesamten Strecke für beste Stimmung.

Der höchste Punkt der Strecke war bei Kilometer 62,2 auf 980 m Höhe am „Großen Beerberg“ erreicht. Nach der „Schmücke“ ging es dann auf den letzten neun Kilometern größtenteils bergab. „Der erste Blick auf Schmiedefeld, der Applaus der Zuschauer auf der langen Zielgerade und der anerkennende Empfang des Stadionsprechers waren überwältigend“, erklärte Held. Freudestrahlend überquerte sie nach 8:51:29 Stunden als Siegerin ihrer Altersklasse W 60 unter 16 Starterinnen sowie als 90. Frau in der Gesamtwertung (von 361) das „schönste Ziel der Welt“.

„Das hat meine Erwartungen für mein Supermarathon-Debüt übertroffen“, so Held: „In dieser wirklich einzigartigen Atmosphäre am Zielort auf dem Siegerpodest geehrt zu werden, war ein unglaublich beeindruckendes und unvergessliches Erlebnis!“

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