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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Mit Bock auf Handball und Angst vor dem Tor

02.02.2019

Varel /Oldenburg Wovon viele nur träumen, hat Torsten Feickert für sich in die Realität umgesetzt: Der Vollbluthandballer hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Seit etwa einem Jahr arbeitet der 37-Jährige bei der SG VTB/Altjührden als Sportmanager für den Bereich Marketing. Und in seiner Freizeit dreht sich ohnehin (fast) alles um den Sport, der durch die WM vielleicht gerade einen weiteren Aufschwung erlebt.

An diesem Samstagabend drückt er ab 19.30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle zunächst den abstiegsgefährdeten SG-Handballern im schweren Heimspiel gegen Spitzenreiter HSG Krefeld die Daumen. Am Sonntag will Feickert dann als Trainer der A-Juniorinnen des VfL die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale der Jugend-Bundesliga wahren. Nach dem 25:31 gegen den HCD Gröbenzell aus Bayern stehen die Talente, die unter seiner Regie auch in der Frauen-Oberliga Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln, ab 14 Uhr im Duell der Verlierer des ersten von drei Zwischenrunden-Spieltagen bei der SG Bietigheim schon unter Druck.

Feickert, der auch beim Handball-Verband Niedersachsen (HVN) als Referent für Beachhandball verantwortlich ist, liebt und lebt seinen Sport, obwohl er eher ein Spätstarter war. Als Elfjähriger wechselte er vom Fuß- zum Handball. „In der Halle sind die Temperaturen immer gleich angenehm warm, das hat mir einfach besser gefallen“, erzählt er breit grinsend.

Los ging es für ihn bei seinem Heimatverein VfL Lehre in der Nähe von Helmstedt. Dort lernte er nicht nur das Handball-ABC, sondern begann als 18-jähriger auch seine Trainerlaufbahn und beendete vor zwei Jahren verletzungsbedingt seine aktive Karriere. Die hatte ihn mit seinem Heimatclub bis in die Oberliga geführt.

Zwischenzeitlich war Feickert unter anderem für MTV Braunschweig, VfB Fallersleben und Dünnwalder TV aufgelaufen und dank seiner Beidhändigkeit sehr vielseitig einsetzbar. „Ich habe in meiner aktiven Karriere eigentlich auf allen Positionen gespielt außer im Tor – da hatte ich zu viel Schiss vor“, verrät der geprüfte Fachberater für Marketing, Vertrieb und Kundenmanagement.

So ganz kann es „Toto“, wie er genannt wird, aber selbst auch nicht lassen. Wenn es im Sommer die Handballer aus der Halle an den Strand zieht, ist er nicht nur als Trainer der erfolgreichen „Beach Chillers“ mit einigen VfL-Talenten im Einsatz, sondern noch immer als aktiver Spieler. Überhaupt ist Beachhandball in der Stadt eng mit dem Namen Feickert verbunden. Er hat die spektakuläre Sommervariante hier erst etabliert.

Zum VfL und nach Oldenburg kam er vor drei Jahren durch Lebensgefährtin Kim Balthazar. Die 28-Jährige ist schon seit Jahren fester Bestandteil der Drittliga-Mannschaft. Seitdem ist Feickert als Jugendcoach bei den Grün-Weißen aktiv und will auch in Zukunft weiter mit dazu beitragen, Talente zu entwickeln und an das Bundesliga-Team von Trainer Niels Bötel heranzuführen.

„Irgendwann will ich dann auch noch die A-Lizenz erwerben und den nächsten Schritt wagen“, sagt der 37-Jährige zu seinen Zukunftsplänen und hat als Handball-Coach noch einiges vor: „Bisher habe ich im Erwachsenenbereich nur unterklassig trainiert, würde aber gerne irgendwann einmal in der 3. Liga arbeiten.“

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