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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Vareler holen sich in Rastede Anregungen

19.07.2019

Varel /Rastede Was macht eine gute Sportanlage aus? Worauf ist bei Ausstattung und Planung zu achten? Diesen Fragen gingen Vareler Ratsmitglieder sowie Mitarbeiter der Verwaltung um Bürgermeister Gerd-Christian Wagner nun in Rastede nach. Auf der Anlage am Köttersweg suchte die 14-köpfige Delegation Antworten, wie in Varel die Planungen für einen Sport- und Bürgerpark, der in Langendamm entstehen soll, präzisiert werden könnte.

„Ich muss sagen, ich bin sehr inspiriert, das waren eine Menge Ideen, die wir von hier mitnehmen“, fasste Gerd-Christian Wagner laut einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung Rastede nach der Stippvisite zusammen.

Neubau beschlossen

Dass es auch für Rastede ein längerer Prozess war, eine Sportstätte dieser Größenordnung zu realisieren, machte Bürgermeister Dieter von Essen deutlich. Vor etwas mehr als zehn Jahren war man noch in der Situation, die kommunalen Sportplätze quasi „auf Zuruf“ zu sanieren, so von Essen. Dann jedoch habe sich die Gemeinde entschieden, ein Entwicklungskonzept zu erarbeiten und Instandsetzungen sowie Neubauten daran auszurichten.

Auch in Varel stand zunächst die Ausarbeitung eines Sportstättenentwicklungskonzeptes. Ein Bestandteil: Die Sanierung der maroden Sportanlage in Langendamm und die Erweiterung zu einem Sport-und Bürgerpark samt Kunstrasenplatz für die Fußballer sowie einer wettkampfgerechten Leichtathletikanlage. Dafür hat der Bund eine Förderung von vier Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Verwaltung bereitet die weiteren Schritte in dem Antragsverfahren derzeit vor. Die bisher errechneten Gesamtkosten: 6,7 Millionen Euro. Derzeit wird an einer konkreten Aufstellung der Kosten gearbeitet.

Bestandteil des ersten Antrags auf Förderung durch den Bund war die Aufgabe des ebenfalls stark sanierungsbedürftigen Waldstadions an der Windallee in Varel. Das Areal sollte zur Gegenfinanzierung verkauft werden, um dort Wohnhäuser zu bauen. Die Zukunft ist nach Aussagen Wagners aber „noch offen.“

Die neue Sportanlage an die Peripherie zu verlegen, darauf einigte man sich schließlich nach vielen Diskussionen in Rastede. Im September 2013 erfolgte der erste Spatenstich am Köttersweg. Vorausgegangen war ein längerer Entscheidungsprozess in Abstimmung mit dem Fußballclub (FC) Rastede, der den Platz vorrangig nutzt.

Ideallösung außerhalb

„Der Verein hatte seine Heimat damals im Stadion an der Mühlenstraße, die Trainingsplätze waren aber über mehrere Standorte verteilt“, erklärte von Essen. Eine Folge des kontinuierlichen Wachstums des Clubs im Laufe der Zeit. Eine Ideallösung zeichnete sich nicht an der alten Wirkungsstätte, sondern an einem neuen Standort ab: dem Gelände am Köttersweg.

Für rund fünf Millionen Euro entstanden dort auf 5,4 Hektar drei Spielfelder, darunter ein Kunstrasenplatz. Hinzu kam eine Tribüne mit Platz für 500 Zuschauer und ein Multifunktionsgebäude, das unter anderem sechs Umkleiden, diverse Funktionsräume und einen gastronomischen Bereich beherbergt. „Dabei wurden auch spezielle Wünsche des FC Rastede berücksichtigt“, berichtete Dieter von Essen, zum Beispiel die Einrichtung eines Kraftraums und eines Versammlungszimmers.

„Das ist Benchmarking“, sagte der Vareler Ratsherr Jörg Weden (SPD), als die Gruppe vor der Terrasse des Gastronomiebereichs angekommen war. Bezogen war seine Aussage auf die Ausführungen von Essens, dass dieser Bereich bewusst zu drei Seiten offen gestaltet worden ist, um freie Sicht auf alle Spielfelder zu haben. Weden: „Das sind Aspekte, über die man ansonsten nicht unbedingt nachdenkt.“

Dasselbe galt laut Jörg Weden für die Ausführungen zum Zuschnitt der Umkleiden. Weil der FC auch eine Rugby-Abteilung hat, die mit den Varelern kooperiert, und die Mannschaften in dieser Sportart größer sind, bieten zwei der insgesamt sechs Umkleiden mehr Platz.

Details ausgetauscht

Darüber hinaus tauschten sich Gastgeber und Besucher über weitere Details aus, wie etwa das Pflegekonzept für die Anlage oder technische Einzelheiten zur Beregnungsanlage der Plätze und zum Abluftsystem im Kabinentrakt.


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Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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