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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Sponsorenlauf: Sie erliefen 46 500 Euro für das Vareler Hospiz

03.08.2019

Varel Am Ende hatten sie alle bunte Arme: Für jede Runde, die die Teilnehmer beim Hospizlauf zurücklegten, gab es ein farbiges Textil-Armband. Gleich 33 davon schmückten die Unterarme von Erik Wendeling. So viele wie er, sammelte keiner der insgesamt 503 Läufer. Mit jeder absolvierten 1000-Meter-Runde durch die Vareler Innenstadt klingelte die Kasse.

Dank der Veranstalter

„Noch über zwei Monate nach dem Lauf gehen Sponsorengelder ein“, sagte Anke Kück, Mitgesellschafterin des Hauses der Hospiz- und Palliativarbeit am Jadebusen, für das die Beträge gespendet wurden. Nun zogen die Veranstalter Bilanz und verkündeten: Inzwischen steht die eindrucksvolle Summe von 46 499,20 Euro zu Buche.

Sie liefen für den „Gemeinnützigen“ insgesamt 108 Runden

Erik Wendeling aus Varel stellte mit 33 Runden den Rekord des Tages auf. Er gehörte zum Team, das die Nordwest-Zeitung gesponsert hatte. „Der Gemeinnützige“ hatte zur Teilnahme aufgerufen, fünf Läufer ausgelost und an den Start geschickt. Für jede Runde spendierte die NWZ 5 Euro.

Zum NWZ-Team gehörten neben Erik Wendeling auch Hans-Friedrich Brünlow, Martina Bluschke, Doris Martens und Andrea Smidt. Sie liefen insgesamt 108 Runden – damit überwies die NWZ 540 Euro an die Hospizbewegung.

„Wir sagen von Herzen Danke. Diese Teilhabe aus der Bevölkerung hat unser Haus überhaupt erst möglich gemacht“, sagte Anke Kück und blickte zurück: „Zu spüren, dass das Engagement uns auch weiter begleitet, ist eine wunderbare Erfahrung.“ 503 Läufer absolvierten 4633 Runden. Erstmals gab es einen Handicaplauf. „Dieser sorgte nicht nur bei den Teilnehmern für viele strahlende Gesichter, auch das Publikum animierte sie mit respektvollem Beifall“, sagte Anke Kück. Viele Läufer übertrafen sogar ihr gestecktes Ziel.

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Die jüngsten Teilnehmer absolvierten die Runde komfortabel im Tragetuch vor Mamas Brust. Die ältesten Teilnehmer waren fast 80 Jahre alt, unter ihnen Pastor Manfred Janssen. Er schaffte nicht nur eine eindrucksvolle Rundenzahl, sondern beeindruckte auch durch eine lange Sponsorenliste.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) band sich die Schürze um und balancierte ein volles Tablett beim erstmals ausgetragenen Kellnerlauf. Die vom Team Friesenherz organisierte Aktion gewann ein Profi: Fred Lienemann, Wirt des Tivoli.

Das größte Team stellte erneut die Papier- und Kartonfabrik Varel. Die 55 Teilnehmer liefen insgesamt 771 Runden. Zum ersten Mal am Start war auch eine Mannschaft des im Juli 2018 eröffneten Hospizes am Wattenmeer. Die 18 Sportler schafften 174 Runden und wurden dabei auch von Daniel de Vasconcelos aus der Geschäftsführung unterstützt.

Auf dem Schlossplatz gab es ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Aktionen auf der Bühne. „Besonders beliebt war das Angebot im Kaffeezelt mit gespendeten und selbstgebackenen Kuchen“, sagte Anke Kück. Die Versteigerung mit Gerhard Lambertus erbrachte allein einen Erlös von über 5000 Euro.

Seit einem Jahr geöffnet

Das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ ist seit etwas mehr als einem Jahr im Betrieb. An der Karl-Nieraad-Straße 14 haben die Hospizbewegung Varel und das Hospiz am Wattenmeer, die ambulante und die stationäre Versorgung, ein Zuhause gefunden.

Die mehr als 50 Ehrenamtlichen der Hospizbewegung begleiteten seitdem über 40 Menschen und ihre Zugehörigen Zuhause, im Pflegeheim oder Krankenhaus. Es gibt Angebote für Trauernde im Trauercafé, in einer Malgruppe oder als Gruppenarbeit für verwaiste Eltern. Im Hospiz am Wattenmeer wurde in den vergangenen zwölf Monaten von über 100 Menschen Abschied genommen. Sie kamen überwiegend aus Varel, Bockhorn und Zetel, aber auch aus der Wesermarsch.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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