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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Stadion-Verkauf: Gibt es Alternativen?

06.07.2019

Varel In der Diskussion um die Sanierung der Sportanlage Langendamm zu einem neuen Sport- und Bürgerpark samt Kunstrasenplatz hat sich die Ratsfraktion von Zukunft Varel gegen den Verkauf des Waldstadions ausgesprochen. „Es muss für die Stadt erhalten bleiben“, fordert Alfred Müller in einem Schreiben: „Ein Verkauf zur Finanzierung eines Sport- und Bürgerparks ist nicht zwingend notwendig. Es muss möglich sein, auch ohne den Verkauf einen attraktiven Sportplatz zu errichten.“

Doch wie soll das gehen? Schließlich sehen die Planungen vor, dass der Verkauf des Waldstadions das 6,7-Millionen-Euro-Projekt, das mit vier Millionen Euro vom Bund bezuschusst wird, refinanzieren soll. „Es muss eine Alternativplanung auf den Tisch, die den Erhalt und die Sanierung des Waldstadions in der jetzigen Ausprägung berücksichtigt“, erläutert Axel Negebauer. Er schlägt vor: „Die zusätzlichen Mittel sollten, wie in anderen Städten und Gemeinden auch, durch von der Stadt beplante und mit Gewinn verkaufte Baugebiete erwirtschaftet werden.“

Laut Alfred Müller sei das Waldstadion ein Stück Geschichte der Stadt: „Wir würden mit dem Verkauf etwas von der Vareler Identität zerstören“. Für Axel Neugebauer sei es „überhaupt nicht nachvollziehbar, warum der TuS Varel, der Rugby-Verein, der VTB und die Schulen ihre Sportstätte im Stadtgebiet verlieren sollen“.

Den Bau eines Sport- und Bürgerparks samt Kunstrasenplatz befürworte Zukunft Varel indes. „Wenn die Machbarkeit in den vergangenen zehn Jahren hauptsächlich an den zu knappen Finanzen gescheitert ist, scheint es jetzt so, dass eine Realisierung mit einer Vier-Millionen-Euro-€ Bezuschussung durch den Bund möglich ist“, heißt es.

Bei der Standortwahl hätte sich der Vorsitzende Karl-Heinz Funke allerdings mehr Sorgfalt seitens der Stadt gewünscht: „Wir bedauern es aber, dass die Standortwahl mit Langendamm praktisch ohne Prüfung einer Alternative erfolgte.“

Das von der Ratsgruppe G6 (Grüne, Linke sowie die parteilosen Cordula Breitenfeldt und Alexander Westerman) beantragte Moratorium zum Kunstrasen, also ein Aussetzen der Entscheidung, bis umweltverträglichere Alternativen gefunden sei, lehnt Zukunft Varel ab. „Weil in der Informationsveranstaltung zum Thema Kunstrasen klar festgestellt wurde, dass ein Platz mit Kork umweltverträglich ist“, begründete Funke.


Ein Online-Spezial unter   www.nwzonline.de/sportstaetten-varel 
Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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