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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Das bringt das Konzept für Sportstätten

29.08.2018

Varel Was wird aus Varels Sportplätzen und -hallen? In der Sitzung des städtischen Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport am Montagabend wurde die umfassende Erhebung mit allen möglichen Daten und Ideen zu Varels Sportstätten vorgestellt.

Was ist das Sportstättenentwicklungskonzept?

Das Sportstättenentwicklungskonzept ist die Grundlage für die Weiterentwicklung der Sportanlagen in Varel. Darin sind beispielsweise die Zustände auf Varels Sportplätzen und in den Turnhallen festgehalten, wie sie ausgelastet sind und wie viele Menschen in Varel überhaupt Sport machen. In dem Konzept geht es dabei nur um öffentliche Sportanlagen.

Wie steht es um Varels Sportstätten?

Konzept im Internet

Der etwa 180 Seiten starke Entwurf des Sportstättenentwicklungskonzepts kann im Bürgerinformationsportal der Stadt Varel heruntergeladen werden.

    https://bit.ly/2wm7fzt

Zum Teil ziemlich schlecht. Uwe Richter von Richter Sportstättenkonzepte, der das Entwicklungskonzept für Varel begleitet, und Bürgermeister Gerd-Christian Wagner sprachen in der Sitzung von einem erheblichen Sanierungsstau. Nicht alle Sportplätze und Turnhallen sind in schlechtem Zustand, andere aber – wie etwa Teile des Waldstadions – bekommen die schlechteste Note „5“. Damit sind die Anlagen zumindest in sportlicher Hinsicht unbrauchbar.

Wo liegen die größten Probleme?

Zwei der größten Punkte in der Sportstättenentwicklung sind sicherlich das Waldstadion und das Hallenbad am Haferkamp. Im Waldstadion besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Das Waldstadion samt Laufbahn, Schlackeplatz und Rasenspielfeld erfüllt nicht mehr die Anforderungen an eine Sportstätte für regionale Wettkämpfe. Eine Sanierung wäre laut Uwe Richter wahrscheinlich ähnlich teuer wie ein Neubau.

Aber auch der Standort ist problematisch: Weil das Waldstadion mittlerweile komplett in die Stadt eingewachsen ist, könnten Lärm und Licht die Anwohner stören. Schon jetzt gebe es bei Veranstaltungen hin und wieder Beschwerden, erklärte Bürgermeister Wagner.

Das Hallenbad ist laut Konzept für sein Alter – es wurde 1972 gebaut – erstaunlich gut in Schuss. Allerdings zeichne sich ab, dass die Endphase des Bades angebrochen sei. Die Planer geben dem Hallenbad am Haferkamp noch zehn bis 15 Jahre, bis ein Neubau zwingend nötig wird.

Welche Lösungen gibt es für die Probleme?

Die Lösung für die Probleme des Waldstadions und des Hallenbads könnte ein neuer zentraler Bürger- und Sportpark an einer anderen Stelle sein. Die Fläche des Waldstadions könnte wegen der Lage dann in Form von Wohngebieten vermarktet werden. So bekommt das Sportstättenentwicklungskonzept auch eine städtebauliche Dimension. Möglich wäre auch, in dem neuen Sportzentrum Platz für einen Neubau des Hallenbads zu lassen. Denkbar wäre grundsätzlich natürlich auch in dem neuen Sportzentrum einen Kunstrasenplatz zu bauen.

Wie teuer so ein neues Sportzentrum werden könnte, lasse sich noch nicht genau abschätzen. Im Konzept ist aber eine minimale Summe von 4,765 Millionen Euro genannt.

Wie geht es jetzt weiter mit dem Konzept?

Für die weitere Arbeit werden nun Arbeitskreise gegründet. In einem Arbeitskreis sollen die Vereine, Schulen und die Stadt eng zusammen arbeiten. Dieser Arbeitskreis soll dem Sportausschuss der Stadt direkt untergeordnet sein und dem Ausschuss berichten. Ein weiterer Arbeitskreis soll die Belange von Stadt, Landkreis und Kreissportbund unter einen Hut bringen. Die Herausforderung in Varel ist, dass viele Sportanlagen in Trägerschaft des Landkreises sind.

Was sagen die Ausschussmitglieder?

Die Idee eines neuen Bürgersportparks, der das Waldstadion ersetzen soll, stieß auf geteiltes Echo: Während etwa Axel Neugebauer (Zukunft Varel) erklärte, dass so ein Park „genau die Lösung ist, die wir brauchen, wenn wir Varel für die Zukunft attraktiv gestalten wollen“, betonte der Elternvertreter Kieran Morley, dass das Waldstadion eine einmalige Lage habe und als einzige Sportstätte zentral für alle zu erreichen sei. Er schlug vor, den Bereich zwischen Weberei und Waldstadion zu einem Sportzentrum zusammen zu fassen.

Die Ausschussmitglieder wollen sich selbst ein Bild machen und sich das Sportzentrum in Rastede ansehen. Dort wurde die Idee einer neuen großen und zentralen Sportstätte bereits umgesetzt.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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