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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Vareler TB bejubelt Sieg im Spitzenspiel

15.11.2017

Varel Sieg und Niederlage gab es für die Volleyball-Mannschaften des Vareler TB bei ihren Auswärtsspielen. Während die Verbandsliga-Männer bei Union Lohne deutlich mit 0:3 (21:25, 18:25, 16:25) verloren, gewannen die Bezirksliga-Frauen des VTB das Spitzenspiel beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Wilhelmshavener SSV knapp mit 3:2 (25:19, 23:25, 24:26, 25:19, 15:8).

Männer, Verbandsliga: Am Ende chancenlos war der Vareler TB bei Union Lohne. Ohne Spielertrainer Andreas Sinke, der zur gleichen Zeit die VTB-Frauen bei deren Spitzenspiel in Wilhelmshaven coachte, offenbarten die Vareler wie bei der 0:3-Niederlage in Wiesmoor Abstimmungsprobleme. „Unsere Hoffnung, es diesmal besser zu machen, schwand spätestens nach dem zweiten Satz“, resümierte VTB-Kapitän Christian Jünger: „Es gab teils lange Ballwechsel, oft auch mit dem besseren Ende für uns, leider aber auch immer wieder längere Serien, in denen wir über schwache Annahme und dadurch wenig Präzision sowie Druck im Angriff die Lohner davonziehen lassen mussten.“

Immerhin konnte Varel nach mehreren Wochen Abwesenheit wieder Vladimir Schmidt, Stephan Reiners und Hannes Schulz aufbieten, wobei Letzterer schon zum nächsten Heimspieltag am 2. Dezember wieder auf See ist und bis Jahresende nicht mehr zur Verfügung steht. Mit Blick auf die Tabelle bleibt festzustellen, dass nun alle Mannschaften mindestens zwei Spiele gewonnen haben und jeder jeden schlagen kann – wenn die Form passt.

Frauen, Bezirksliga: Nach dem 3:2-Sieg des Vareler TB bei Tabellenführer Wilhelmshavener SSV bleibt das Titelrennen spannend. Es war ein richtiges Spitzenspiel auf hohem Niveau, geprägt durch viele Serien, in denen auf beiden Seiten immer eine Reihe von Punkten abgegeben und geholt wurden. „Ich würde schon sagen, dass wir das bessere Team waren, uns aber durch mangelnde Konstanz in den Sätzen selbst im Weg standen und den WSSV immer wieder ins Spiel gebracht haben“, bilanzierte VTB-Trainer Andreas Sinke: „Ein deutlicheres Ergebnis wäre machbar gewesen. Trotzdem bin ich stolz auf die gezeigte Leistung und Moral von allen.“

In Bestbesetzung angetreten, hatte der VTB im ersten Satz schnell mit 12:6 geführt. Trotz eines kleinen Durchhängers bis zum 16:16 holten sich die Varelerinnen den Durchgang noch mit 25:19. Im zweiten Satz zeigte eine Auszeit von Sinke beim Spielstand von 6:16 Wirkung. Wie auf Knopfdruck nahm der VTB Fahrt auf und ging mit 21:20 in Führung, aber letztlich holte Wilhelmshaven doch noch den Durchgang mit 25:23.

Am Ende des umkämpften dritten Satzes hatten die Varelerinnen beim Stand von 24:23 Satzball. Den konnten sie aber nicht nutzen und gaben danach den Satz mit 24:26 ab. Mit veränderter Aufstellung stand der VTB in Durchgang vier nach einem 6:12-Rückstand dann mit dem Rücken zur Wand. Aber die neue Vareler Formation hatte sich nun eingespielt.

Mit der ersten Punkteserie ging der VTB beim Stand von 13:12 erstmals in Führung. Zwei weitere Punktserien führten schließlich zum 25:19-Satzgewinn. Im Tiebreak des entscheidenden fünften Satzes erwischte Varel einen Start nach Maß (5:0), nahm sich anschließend bis zum 5:6 aber die berühmte „Auszeit“. Die Ansprache von Sinke in der tatsächlichen Auszeit zeigte aber ihre Wirkung. Alle Varelerinnen holten noch einmal das Letzte aus sich heraus. Mit der nächsten Fünf-Punkte-Serie war die Moral von Wilhelmshaven gebrochen. Der VTB gewann den Satz mit 15:8 und das Spiel mit 3:2.