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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

VTB-Männern gelingt Befreiungsschlag

27.11.2019

Varel Ihren Heimvorteil genutzt haben die Volleyballer und Volleyballerinnen des Vareler TB. Sowohl die Landesliga-Männer als auch die Bezirksliga-Frauen gewannen jeweils doppelt.

Männer: Landesliga

„Da haben wir wohl wirklich gerade noch so das Ruder herumgerissen. Noch ein verkorkster Spieltag, und die Stimmung wäre auf dem Tiefpunkt gewesen“, brachte es Mannschaftsführer Christian Jünger nach dem beiden extrem wichtigen 3:1-Heimsiegen gegen den TV Baden II und die VG Delmenhorst-Stenum II auf den Punkt. Dadurch kletterten die Vareler auf den fünften Tabellenplatz.

Dabei waren die Vorzeichen nicht gerade sehr rosig. So hatte sich Zuspieler Sebastian Wosnitza kurz vor dem ersten Spiel krankheitsbedingt abgemeldet, so dass Jens Hollnagel einspringen musste. Dieser wollte eigentlich nur im Notfall spielen, doch der trat schon ein, bevor es richtig losging. Als Resultat war im dritten Satz gegen Baden für Hollnagel die Grenze des Machbaren erreicht – und er quälte sich mit Knieproblemen durch die Partie.

„Da die Badener allerdings nur über Andreas Sinke wirklich Angriffsdruck brachten, reichte uns eine durchschnittliche Leistung, um den Sieg im vierten Satz nach Hause zu bringen“, bilanzierte Jünger. Allerdings mussten beim 25:22, 25:19, 21:25 und 25:17 alle verfügbaren Wechselspieler um Routinier Eckhard Johanning ihren vollen Einsatz bringen und wurden von Coach Thomas Freese gekonnt eingebunden.

In der zweiten Partie des Tages – nun ohne Zuspieler – musste Außenangreifer Jan-Hendrik Elberling die Position von Hollnagel einnehmen und überzeugte mit solidem Einsatz. Selbst anspruchsvolle Schnellangriffe gelangen und ließen die Delmenhorster erst gar nicht ins Spiel kommen. Mit 25:19 und 25:10 ging es zügig voran. „Doch der verflixte dritte Satz war es auch gegen schwache Delmenhorster, der unseren Coach fast verzweifeln ließ“, erklärte Jünger: „Hatte wir doch die Partie bis dahin deutlich im Griff, aber ging plötzlich in der Annahme nichts mehr – 21:25. Nach einigen Umstellungen im vierten Satz wurde der Faden allerdings wieder aufgenommen und eine sich auflösende, aber stets faire Delmenhorster Mannschaft am Ende mit 25:11 etwas zu deutlich zerlegt.“

Frauen: Bezirksliga

Die Volleyballerinnen des Vareler TB haben ihre Erfolgsbilanz ausgebaut und bleiben als Spitzenreiter auch nach dem Heimspieltag unbesiegt. „Es waren aber keine Spiele für schwache Nerven. Diverse Berg- und Talfahrten waren zu sehen“, bilanzierte VTB-Coach Andreas Sinke, der tags zuvor im Trikot der Badener an gleicher Stätte gegen die Vareler Männer noch den Kürzeren gezogen hatte.

Die VTB-Frauen mussten in der Sporthalle an der Arngaster Straße sowohl gegen den MTV Aurich, als auch gegen den SV Nortmoor bei den 3:2-Erfolgen über die volle Distanz gehen. „Das wollten wir eigentlich vermeiden“, erklärte Sinke: „Aber wenn man gegen solch spielstarke Teams nicht die ganze Zeit voll konzentriert und fokussiert zu Werke geht, passieren diese vermeintlich einfachen Fehler.“ Und eines sei ohnehin klar: „Volleyball spielen können sie auch in der Bezirksliga alle. Wichtig ist, dass wir mit unserer Moral und dem unbändigen Siegeswillen die Spiele dennoch für uns entscheiden konnten.“

Im ersten Spiel gegen Aurich hatte Varel nach den ersten drei umkämpften Sätzen (25:21, 19:25, 24:26) sogar vor der ersten Saisonniederlage gestanden. Dann jedoch ging ein Ruck durchs Team. Mit druckvollem Spiel wurde Aurich zu immer mehr Fehlern gezwungen, so dass der VTB nach dem 25:20 im vierten Satz auch im abschließenden Tie-Break (15:6) die Oberhand behalten konnte.

Auch gegen Nordmoor fiel nach Satzergebnissen von 25:10, 15:25, 25:9 und 23:25 die Entscheidung erst im Tie-Break. Dort lagen die Varelerinnen bereits mit 4:7 zurück, ehe der VTB – angeführt von Nicole Sieckmann und Maren Lehmann – die Wende einläutete, sich über 10:7 den Satz (15:9) holte und auch dieses Spiel knapp mit 3:2 gewann.

„Jetzt gilt es, sich im Training auf die nächsten beiden Spiele zu konzentrieren“, betonte Sinke: „Geht es doch gegen die ärgsten Verfolger aus Jeddeloh/Bad Zwischenahn und die VG Emden, um danach möglichst vom Platz an der Sonne in die spielfreie Weihnachtszeit zu starten.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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