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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Waldstadion: Förderkreis pocht auf Gleichbehandlung

13.08.2019

Varel Anderer Name, aber gleiches Projekt: Der Förderkreis „Bürgerpark Waldstadion“ hat zu den neuen Alternativplänen der Wählergemeinschaft „Klare Kante“, das Waldstadion zu erhalten und einen Bürgerpark „Steinerne Pfeiler“ zu schaffen (NWZ vom 10. August), Stellung bezogen.

„Dass sich nun auch politische Gruppierungen der Stadt öffentlich für den Erhalt des Stadions mit angrenzender Grünfläche aussprechen, freut uns“, teilte Jörg Spanjer vom Förderkreis in einem Schreiben mit. Obwohl die Vorstellungen über die weitere Nutzung in Teilen auseinandergingen und andere Bezeichnungen für das Areal vorgeschlagen würden, sei man sich in einer Sache gemeinsam einig: die Verhinderung einer Wohnbebauung auf dem Gelände an der Windallee.

Auch die Partei Die Linke unterstütze diese Pläne. Der Kreisverband sagte dem Förderkreis sowie „Klare Kante“ „Unterstützung und Hilfe zu“, heißt es in einem Schreiben von Hajo Schepker: „Zusammen mit interessierten Bürgern wird versucht, einer manchmal augenscheinlich übermächtigen Verwaltung den Willen der Bürger entgegenzustellen.“ Der „Bürgerpark Waldstadion“ sei nicht nur ein Teil der Grünen Lunge Varels: „Er ist auch ein Zeitdokument.“

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Die Stadt erwägt, das Waldstadion mit Schlackeplatz und der benachbarten Deharde-Wiese zu veräußern und dort Wohnbebauung zu ermöglichen, um einen Sportpark an der Sportanlage Langendamm gegenzufinanzieren. Das sorgt für viele Diskussionen. Ratsherr Alexander Westerman (parteilos) bezeichnete diese Pläne als einen „Schnellschuss aus der Hüfte“.

Er betrachte den Verkauf nicht als Option und erwarte mehr Ideen als „nur einen Ausverkauf der Stadt Varel an fremde Investoren“. Persönlich sei er indes nicht gegen eine neue Sportstätte in Langendamm. Aber: „Das Tafelsilber in allerbester Lage verkauft man nicht.“

Auch der Förderkreis unterstütze „die Rasensportler in ihrem Wunsch nach einer angemessenen, dauerhaft bespielbaren Wettkampfstätte in Langendamm“, machte Norbert Ahlers deutlich: „Aber eben nicht auf Kosten des Waldstadions“. Man wünsche sich eine Gleichhandlung für den Vereins-, Schul- und Freizeitsport im Zentrum der Stadt. „Viele Bürger empfinden es als ungerecht, dass der einzige zentrale Sportplatz in der Innenstadt aufgegeben werden soll, alle anderen Vereine ihre Plätze indes behalten dürfen“, sagte Norbert Ahlers.

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