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Verletzte und Extremsportler

23.10.2015

Seit mehreren Spielzeiten gehören Handballer des Drittligisten HSG Varel-Friesland angesichts des anhaltenden Verletzungspechs zu „Stammkunden“ einer Spezialklinik für Schulterverletzungen in Hannover. Bei demselben Spezialisten, der in vorherigen Saisonverläufen bereits Vaidas Dilkas, Thore Linda und Helge Janßen operiert hat, muss nun – wie vermeldet – auch der seit Wochen wegen Schulterproblemen auf der Wurfarmseite pausierende Oliver Staszewski unters Messer. War man zunächst von einer schmerzhaften Entzündung ausgegangen, wurde bei einer eingehenden Untersuchung in der Landeshauptstadt nun der Anriss der SSP-Sehne diagnostiziert. Damit steht fest, dass der 23-Jährige in Abhängigkeit vom genauen OP-Termin nun mindestens bis März 2016 ausfällt und der Drittligist noch diverse Monate ohne den besten Vareler Torschützen der vergangenen Saison auskommen muss. „Wir bedauern diese Entwicklung sehr, aber nur so kann eine dauerhafte Heilung möglich sein. Wir wünschen Oliver alles Gute“, betont HSG-Vorstand Lothar Brecht.

Derweil hofft Rechtsaußen Gaddi Xhafolli auf seine baldige Rückkehr auf das Spielfeld – wenn der Heilungsprozess weiter so gut läuft, vielleicht schon Ende November. Der Zugang der HSG Varel hatte sich am 19. September im Heimspiel gegen Schalksmühle (25:23) einen Wadenbeinbruch zugezogen und ist seitdem zum Zuschauen verdammt. „Ich will möglichst schnell wieder spielen, um unseren Fans zu beweisen, dass ich eine Verstärkung bin“, hatte der 24-jährige kosovarische Nationalspieler bereits am Rande des letzten Heimspiels gegen HS Gummersbach/Derschlag betont (27:23). Dort gab es überdies ein kleines Familientreffen: Für die Gummersbacher lief Albin Xhafolli auf. Der Cousin des Vareler Linkshänders ist deutscher Jugend-Nationalspieler.

Beim nachfolgenden Nordderby für die HSG-Handballer in Aurich (26:32) war in Torben Lemke auch ein ehemaliger Vareler zum Zuschauen verdammt. Der wurfstarke Halblinke des OHV, der wie Jonas Schweigart am Ende der vergangenen Saison aus Altjührden nach Ostfriesland gewechselt war, laboriert an einem Muskelfaserriss im Oberarm und fieberte auf der Tribüne mit. Unter der Woche dürfte es an der Uni Oldenburg, wo Lemke wie einige seiner Ex-Teamkameraden der HSG Varel-Friesland studiert, nach dem Derbysieg der Auricher noch ein paar freundschaftliche Sticheleien gegeben haben.

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Abseits des Handball-Feldes glänzt seit Jahren in Renato Dirks ein ehemaliger Vareler Zweitliga-Kreisläufer, der mit der damaligen SG VTB/Altjührden einst aus der Regionalliga in die zweithöchste deutsche Spielklasse aufgestiegen war. Der inzwischen 49-jährige Extremsportler aus Oldenburg meisterte jetzt den legendären „Ironman“ auf Hawaii. 3,86 km schwimmen, 180 km Rad fahren und dann noch 42,195 km laufen – diese extreme Tortur hat Dirks trotz Glutofen-Hitze beim schwersten Triathlon der Welt in elf Stunden, sieben Minuten und 22 Sekunden hinter sich gebracht.

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