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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Von Gewinnern und Verlierern

18.06.2013

Der Kreispokal-Sieg der Fußballer des TuS Obenstrohe II, mit dem die Elf von Trainer Dierk Nattke als frisch gebackener Meister der 1. Kreisklasse Friesland/Wilhelmshaven und Fairnesssieger am Sonntag – wie berichtet – das Triple perfekt gemacht hat, hatte mehrere Helden. Dennoch war der 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den favorisierten Kreisligisten RW Sande für einen TuS-Spieler ein ganz besonderes Happy End. Nachdem Obenstrohes Torwart Eike Poppmann nämlich seinen dritten Elfmeter pariert hatte, sorgte ausgerechnet Jonas Walter nervenstark für den alles entscheidenden Treffer und sicherte seiner Mannschaft damit den „Pott“ im Krombacher-Kreispokal. „Dass er das entscheidende Ding macht, hat mich ganz besonders gefreut“, sagte Nattke. Grund: Vor anderthalb Jahren hatte sich „Johnnie“ Walter in der Ersten des TuS einen Kreuzbandriss zugezogen, es drohte sogar das Ende seiner sportlichen Laufbahn. Derweil bastelt Dierk Nattke seit Montag schon wieder am Kader für die kommende Kreisliga-Saison, zu dem auch zwei, drei Nachwuchstalente des JFV Varel stoßen sollen. Während Malte und Tammo Horn aus Studien- bzw. beruflichen Gründen definitiv nicht mehr zur Verfügung stehen, ist der Verbleib von Leistungsträger Janek Ruff aus Studiengründen fraglich.

Bei der Siegerehrung lobte Heinz Lange, Vorsitzender des Fußballkreises Friesland, noch einmal die starke Leistung beider Mannschaften in einem „packenden und fairen Endspiel“: „Eine bessere Paarung hätte es gar nicht geben können, denn der Kreisklassen-Meister TuS Obenstrohe II traf auf den Pokalverteidiger Rot-Weiß Sande.“ Den Krombacher-Kreispokal übergab im Anschluss Michael Speckmann vom Hauptsponsor an TuS-Kapitän Andreas Lamche. Die Trophäe des Fußballkreises Friesland nahm TuS-Torwart Eike Poppmann aus den Händen des Spielausschussvorsitzenden Manuel Kramer entgegen.

Zum großen Gewinner der Saison 2012/2013 in der Handball-Bundesliga wurde Johannes „Jogi“ Bitter vom Fachmagazin „Handballwoche“ gekürt. Der Zeteler, der einst aus der Jugend der HSG Neuenburg/Bockhorn hervorgegangen war und über die SG VTB/Altjührden und den Wilhelmshavener HV den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hatte, knüpfte beim Bundesligisten HSG Hamburg nach einem Kreuzbandriss direkt an seine Bestform an. Nach seiner Rückkehr ins HSV-Gehäuse hatte der Handball-Weltmeister von 2007 großen Anteil an der grandiosen Rückrunde der Hamburger und war überdies Matchwinner beim spektakulären Gewinn der Champions-League im Finale gegen den FC Barcelona.

Eine enttäuschende Bundesliga-Saison erlebte dagegen in Oliver Köhrmann ein anderer ehemaliger Nationalspieler und Akteur des Wilhelmshavener HV. Der gebürtige Oldenburger und Regisseur des TV Großwalstadt musste in der entscheidenden Saisonphase verletzt auf der Bank mit ansehen, wie der Traditionsclub erstmals aus der Bundesliga abstieg. Während Khalid Kahn (zuvor Drittligist Eintracht Hagen) vergangene Woche als neuer Trainer der Mainfranken in der Zweiten Liga bekannt gegeben wurde, wird Köhrmann die Großwallstädter verlassen. Noch ist offen, bei welchem Verein er seine Karriere ausklingen lassen wird. Eine Option wäre die Rückkehr zum WHV, der von Bruder Christian Köhrmann in der Dritten Liga gecoacht wird.


Mehr Kreispokal-Bilder unter   www.nwzonline.de/friesland/lokalsport 
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