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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Planung fürs ETW-Vereinsheim steht

12.03.2019

Wangerland Dieses Thema poppt seit gut 30 Jahren immer wieder bei der Eintracht Wangerland auf: „Wir sind der einzige Verein weit und breit ohne Vereinsheim“, sagt Ingo Bohms vom Vorstand. Doch das soll sich in diesem Jahr ändern: Bei der Jahreshauptversammlung im „Leuchtfeuer“ in Horumersiel hat der Vorstand von den Mitgliedern ein einstimmiges Votum erhalten, den Bau des Vereinsheims auf den Weg zu bringen.

Die Pläne fürs ETW-Vereinsheim

Seit 30 Jahren ist der Bau eines Vereinsheims bei der Eintracht Wangerland Thema – nun soll zügig eines gebaut werden. Der Wangerländer Architekt Holger Halupzok hat für die ETW ein 16 mal 10 Meter großes Gebäude in Holzrahmenbauweise geplant.

Der Innenraum mit 10 mal 12 Metern Größe wird drei Toiletten – eine davon behindertengerecht – enthalten, einen großen Schulungsraum und einen Schiri-Raum. Auf Umkleiden verzichtet die ETW, da ausreichend Räume in der Sporthalle vorhanden sind. Vor dem Gebäude ist eine überdachte Veranda.

Gebaut werden soll das Vereinsheim direkt neben dem Sportplatz-Zugang. Der bestehende Hügel soll dazu teilweise abgetragen werden. Die Fläche gehört dem Landkreis – für das Vereinsheim muss der Nutzungsvertrag erweitert werden.

Die Finanzierung des Vereinsheim-Baus steht bereits: 82 000 Euro sind angesetzt, 50 500 Euro will die Eintracht Wangerland aus Eigenmitteln, Spenden und Arbeitsleistungen stemmen. 31 500 Euro sollen kreditfinanziert werden. Eine Bankzusage gibt es.

Standort soll auf dem Sportplatz Hohenkirchen sein – es gibt noch einige Gespräche unter anderem mit dem Landkreis zu führen, doch Planung und Finanzierung stehen.

Ehrungen

für 20 Jahre: Johannes Sommer, Martinus Bos 30 Jahre: Andrew Gilliam-Hill und Grete Gilliam-Hill, Volker Meents, Andre Reuß, Mario Szlezak, Bernd Tyedmers 40 Jahre: Carsten Damm, Anke Gerdes-Röben, Wolfgang Gückel.

Knapp 500 Mitglieder

Auch sonst steht der knapp 500 Mitglieder starke Sportverein gut da, zeigte sich in den Berichten des Vorsitzenden Andrew Gilliam-Hill, des Jugendwarts Ingo Bohms, des Sportwarts Joachim Guhl und der Spartenleiter. Rund 230 Fußballer spielen bei der Eintracht Wangerland, davon zwischen 70 und 80 Kinder und Jugendliche, es gibt 37 Handballer, 68 Turnerinnen, „knapp unter zehn“ Tischtennisspieler und bis zu 200 Aktive im Jiu Jitsu-Centrum Samurai.

„Wir platzen aus allen Nähten“, beklagte Kampfsparten-Leiter Erich Perl. Glücklicherweise können die Bogenschützen in der Halle in Waddewarden trainieren, berichtete er.

Sobald der Hohenkirchener Kindergarten in die ehemalige Grundschule umgezogen ist, soll das Dojo ins Kindergartengebäude umziehen – dieser Plan steht. Doch der Kindergartenumzug hat sich mittlerweile um mehrere Jahre verzögert.

Beschlossen wurde auch eine Neugestaltung und Erhöhung der Mitgliedsbeiträge: Grund für die Neustrukturierung war insbesondere, dass die verschiedenen Familien-Kind-Staffelungen eine Berechnung hoch kompliziert machen. „Wir haben die Beitragsstruktur vereinfacht“, sagte Kassenwart Carsten Damm: Neu ist die einheitliche Berechnung für Kinder und Jugendliche und der Wegfall der Familienmitgliedschaft. Weil die Fußballsparte viel Geld in die Fahrten zu Auswärtsspielen – teilweise bis Oldenburg – stecken muss, wurde ein Spartenbeitrag Fußball eingeführt.

Mitgliedsbeiträge

Ab 1. Juli gelten damit folgende Monats-Beiträge: Erwachsene 8 Euro (+1 Euro), für Fußballer kommen 3 Euro Spartenbeitrag hinzu. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen 6 Euro (bisher 5,50 Euro) im Monat, für Kicker kommen 1,50 Euro Spartenbeitrag hinzu. Fördermitglieder zahlen 4 Euro monatlich.

Für Familien gilt: Das vierte und jedes weitere Mitglied einer Familie ist beitragsfrei.

In seinem Jahresrückblick sprach Gilliam-Hill die Diskussionen um den Sportplatz Horumersiel an: „Wir können den Platz als Spielstätte nicht brauchen – wir haben in Horumersiel keine Kinder und Jugendlichen, die dort trainieren könnten“, sagte er. Das Training sei in Hohenkirchen und Hooksiel konzentriert – das seien für die meisten Eltern auch die kürzesten Wege zum Bringen. „Wir sind als Sportverein nicht zuständig für den Erhalt dieses Platzes“, betonte der Vorsitzende: Gleichwohl wäre es natürlich schön, wenn der Platz als Grünfläche und Bolzplatz erhalten bliebe.

Wie berichtet, denkt die Gemeinde Wangerland über eine Auflösung des Platzes und Bebauung mit Wohnhäusern durch die Wohnungsbau Friesland nach. Horumersieler Vereine und Nutzer des Sportplatzes wollen ihn stattdessen erhalten.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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