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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Stürmischer Wind bei Insel-Umrundung

28.08.2018

Wangerooge 17 teilnehmende Boote an „Rund Wangeroog“: „Trotz der Wetterkapriolen haben die Freunde der Insel den Weg nicht gescheut, um mit uns den runden Geburtstag zu feiern“, freute sich 1. Vorsitzender Frank Zoeke über zahlreiche Jubiläumsgäste und die erwünschte starke Beteiligung von Jachten aus Bensersiel, Harlesiel, Horumersiel, Hooksiel und Rüstersiel.

Sieger und Geehrte

Sieger und First ship home wurde „Circus maximus“ von der Segelkameradschaft Horumersiel. Die Jacht benötigte 2:39:44 Stunden für die Inselumrundung. Skipper Tanno Kruse konnte sich über den Sieg und den Gewinn des Jubläumspokals freuen.

Auf Platz 2 landete „Corroboree“ (Holger Liebert, WSV Hooksiel) mit 2:43:48 Stunden. Es folgten „Grietje“ (Peter Burlager, SK Horumersiel), „Majana“ (Jens Klotsche, Rüstersieler Seglerclub) und „Loup de mer“ (Axel Lichtenstein, Yachtclub Wangerland).

Die WYC-interne Wertung sah „Scilla“ mit Peter Richter am Ruder als Sieger. Die „Schildkröte“ für das langsamste Schiff konnte Klaus Radtkowski an „Flint“ (WSV Hooksiel) abgeben.

Mit einem zünftigen Hafenfest und der Insel-Regatta hat der Wangerooger Yacht-Club am Wochenende sein 50-jähriges Bestehen mit vielen Gästen gefeiert. Auch Inselbürgermeister Marcel Fangohr übermittelte dem Yacht-Club Glückwünsche. Er hatte die Regatta an Bord der Sicherungsbootes „Nordkap“ mitverfolgt.

Der Tag begann mit der Steuermannsbesprechung für die traditionelle Inselregatta. Wettfahrtleiter Torsten Zoeke war erfreut über zahlreiche Meldungen aus Nachbarvereinen. Auch vier Wangerooger Segeljachten gingen an den Start. Der starke Wind, der noch am Freitag die Fahrt zur Insel zu einem Schietwettertörn gestaltete, hatte zum Glück abgeflaut und deshalb konnte die Insel gegen den Uhrzeigersinn gerundet werden: Wangerooge an Backbord.

Flotte im Regen

In der Telegraphenblaje hatte das Startschiff „Fine“ Position bezogen. Von dort aus ging es übers Watt zur Ostspitze der Insel und durch die Blaue Balje auf die Seeseite Wangerooges. Bei moderaten vier Windstärken aus westlichen Richtungen hatten die Boote mehrere Kreuzschläge vor sich, bevor sie über das Seegatt der Harle wieder ins Ziel segeln konnten. Auf dem letzten Schenkel konnten dann nochmals – wie schon nach dem Start – die bunten Spinnaker gesetzt werden. Die ersten Boote passierten die Ziellinie nach gut zweieinhalb Stunden und konnten noch im Trocknen in den Hafen einlaufen. Der größte Teil der Flotte geriet jedoch noch in einen heftigen Regenschauer, der auch stürmische Böen mitbrachte. „Wir konnten gar nicht so rasch reffen, wie der Wind aufbriste“, sagte einer der Skipper.

Am Klubhaus startete dann am Nachmittag das Hafenfest. Der Seenotkreuzer „Bernhard Gruben“ aus Hooksiel war ebenso zu besichtigen, wie das Wangerooger Seenotrettungsboot „Fritz Thieme“. Im Klubhaus wurde Kaffee und hausgebackener Kuchen angeboten; im Freigelände hatte Ralf Lammers mit seinem Team Speis und Trank in vielerlei Variationen aufgetischt.

Viele ältere Mitglieder des WYC nutzten den Nachmittag zu einem Ausflug ins Klubhaus, um sich hier über alte Zeiten auszutauschen.

Die Inselbahn erleichterte mit einem Sonderzug den Rückweg ins Dorf. Der Naturschutzbund (Nabu) und der Mellumrat informierten über die Artenvielfalt des Nationalparks Wattenmeer.

Zum Abend begrüßte dann Vorsitzender Frank Zoeke die Gäste von der Insel und vom Festland. Er erinnerte an die Aufbaujahre des Vereins und den Umzug aus der Salinebucht zum Westanleger (die NWZ berichtete). Für den WSV Hooksiel übergab Vorsitzende Dörte Salverius ein Jubiläumsgeschenk.

Geschenke von Nachbarn

Die übrigen Nachbarvereine hatten gesammelt und werden einen großzügigen Scheck auf der nächsten Tagung im Herbst überreichen. Mit zünftigen Shantys leiteten die „SchippRatz“ den geselligen Teil ein. Als musikalische Botschafter Langeoogs trat die „Washhouse-Company“ auf, die dann von der Wangerooger „Insel-Combo“ abgelöst wurde. Evergreens und Ohrwürmer der 60er- und 70er-Jahre ließen die Gäste auf der Tanzfläche drängen – obwohl „nordseemäßig“ heftige Regenschauer für kurze Unterbrechungen sorgten und die Wassersportler im Zelt zusammenrücken ließen.

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