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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Wenn Blutkonserven knapp werden

15.06.2016

Varel Sonniges Wetter, warme Temperaturen, lange Wochenenden durch Feiertage – eigentlich ein Grund zur Freude. Doch für die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) brachten die vergangenen Wochen auch besorgniserregende Nachrichten. Allein im Mai kamen laut DRK in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen insgesamt 15 Prozent weniger Menschen zum Blutspenden als geplant, es fehlen mehr als 2000 Blutspenden. Auch der DRK-Kreisverband Varel-Friesische Wehde schlägt Alarm.

Blutspendetermin

Die nächste Blutspende in Varel ist am Montag, 27.Juni und Dienstag, 28.Juni, jeweils von 16 bis 20 Uhr in der Pestalozzischule, Oldenburger Straße 7.

Die ehrenamtlichen Helfer vom DRK Varel halten für alle Spender einen Imbiss bereit und kümmern sich um die Betreuung.

Jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren kann Blut spenden, Erstspender sollten ihren Personalausweis mitbringen. Weitere Infos bietet die Blutspende-App drk-Blutspende.de/app.

Jede Blutspende zählt

„Gerade bei den Blutgruppen 0 Rhesus negativ und 0 Rhesus positiv bleibt die Versorgungslage nach wie vor sehr angespannt“, sagte Silke Ahting vom DRK-Kreisverband Varel-Friesische Wehde. Mit Blick auf die Schulferien und Sommermonate zähle jetzt jede Blutspende. Aufgrund des warmen Frühlingswetters gehe die Bereitschaft zur Blutspende in der Bevölkerung zurück.

Einen weiteren Grund sieht Silke Ahting in der Altersstruktur. Dort fehle es an jungen Blutspendern. Daher gelte es, die Blutspende auch für junge Leute attraktiver zu machen, sagt sie. Dies kann jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren. Wie berichtet, hatte das DRK im vergangenen Jahr in Kooperation mit der BBS Varel eine Blutspendeaktion veranstaltet. 140 junge Menschen nahmen daran teil.

Auf Hilfe angewiesen

Die Blutkonserven seien nur einen kurzen Zeitraum haltbar, erklärt Silke Ahting. Nicht nur bei Unfällen und Operationen würden sie dringend benötigt, sondern größtenteils auch bei der Behandlung von Krebserkrankten, die eine Chemotherapie bekommen. „Die Menschen sind wirklich darauf angewiesen“, verdeutlicht Silke Ahting. „Es könnte einem selbst auch passieren.“

Er habe große Sorge vor dem Sommer, sagt Markus Baulke, Hauptabteilungsleiter vom Blutspendedienst NSTOB des Deutschen Roten Kreuzes in Springe (Hannover), im Gespräch mit der NWZ. „Der Versorgungsbedarf geht nämlich auch im Sommer nicht zurück“, gibt er zu bedenken. „Es kommt jetzt auf jeden Einzelnen an.“ Starke Temperaturen und Urlaub würden viele von den Blutspendeterminen abhalten.

In den vergangenen Jahren habe sich zudem die Versorgungslage verändert, sagt er. So gebe es Tage, an denen bestimmte Blutgruppen besonders viel und kurzfristig benötigt würden. Es sei „schnelllebiger“ geworden. Auch jüngere Spender unter 40 Jahren zu gewinnen, sei eine Herausforderung, meint Markus Baulke. Die Bereitschaft zu spenden sei bei ihnen zwar da, doch längst nicht jeder gehe letztendlich auch hin.

Der nächste Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes in Varel findet statt am Montag, 27. Juni, und Dienstag, 28. Juni, jeweils in der Zeit von 16 bis 20 Uhr in der Pestalozzischule, Oldenburger Straße 7.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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