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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

TuS wacht im Gipfeltreffen zu spät auf

05.11.2018

Wildeshausen /Obenstrohe Fünf Treffer, zwei Elfmeter und eine packende Schlussphase: Das Gipfeltreffen der Fußball-Bezirksliga zwischen dem gastgebenden Tabellenzweiten VfL Wildeshausen und Spitzenreiter TuS Obenstrohe hat den mehr las 400 Zuschauern am Sonntagnachmittag einiges geboten. Am Ende mussten sich die Gäste dem ärgsten Verfolger knapp mit 2:3 (0:1) geschlagen geben. Statt an der Spitze vorerst auf sieben Zähler zu enteilen, haben die Friesen nun das Landkreisteam mit nur noch einem Punkt Vorsprung direkt im Nacken sitzen – wobei die Wildeshauser sogar noch ein Nachholspiel in der Hinterhand haben.

„Beide Mannschaften hat spürbar extrem hohen Respekt voreinander“, analysierte TuS-Coach Rainer Kocks mit Blick auf die Anfangsphase, in der sich allerdings seine Obenstroher noch schwerer getan hatten, in die Partie zu kommen, als die Platzherren. Zwar entwickelte der VfL aus dem Spiel heraus vor dem Seitenwechsel ebenfalls kaum wirklich gefährlichen Aktionen, doch wurde es bei Eckbällen brenzlig.

Der Führungstreffer der Gastgeber resultierte aus einem harmlosen 35-Meter-Freistoß von Lukas Schneider, der TuS-Torwart Phillip-Lukas Zuchgan allerdings durch die Arme hindurch an die Brust klatschte und vor dort aus über ihn hinweg über die Torlinie trudelte (20.). „Dieser relativ frühe Rückstand war natürlich ärgerlich und genau das, was wir verhindern wollten“, bedauerte Kocks. Zumal seine Mannschaft auch danach nicht richtig ins Spiel fand: „Vieles hat nicht geklappt bei uns. Das hatte ein bisschen wohl auch mit dem Nervenkostüm zu tun – dabei hätten die Jungs aufgrund der vorherigen Leistungen und als Tabellenführer eigentlich mit breiter Brust auflaufen können.“

Immerhin entwickelten die Gäste zum Ende der ersten Hälfte etwas mehr Druck und kamen durch Tjard Peters zu einem gefährlichen Schuss (41.). „Die Effektivität und Genauigkeit in den Angriffsaktionen, die uns am Dienstagabend beim 3:1-Sieg in Heidmühle noch so stark gemacht hat, fehlte allerdings noch“, bedauerte Kocks.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Trainergespann Kocks/Marc Bury Zeuge des nächsten individuellen Fehlers eines Obenstrohers, der zu einem Gegentreffer führte. So rutschte ein Flanke von Außen einem TuS-Innenverteidiger über den Fuß, sodass sich Sascha Görke, am zweiten Pfosten lauernd, mit dem 2:0 bedankte (55.).

Das allerdings sollte sich als Hallo-Wach-Moment für die Gäste herausstellen. „Da hatten wir ja praktisch auch nichts mehr zu verlieren, haben endlich auf Attacke gesetzt, die Partie angenommen und Druck nach vorne entwickelt“, lobte Kocks.

Zwar hatten die Obenstroher bei einem Pfostentreffer durch Görke nach einem VfL-Konter zunächst Glück (75.). Dann aber verwandelte Kapitän Gerrit Kersting einen von VfL-Keeper Sebastian Pundsack am eingewechselten Kai Schröder verursachten Foulelfmeter sicher zum 1:2 (76.).

„Danach waren wir weiter am Drücker“, sagte Kocks. Doch den nächsten Treffer erzielte Wildeshausen. Ein VfL-Freistoß war in der Mauer gelandet, wo ein Obenstroher zum Schutz den Arm vor das Gesicht gehalten hatte und getroffen wurde. Den Handelfmeter verwandelte Görke zum 3:1 (85.). Aber die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, warfen alles nach vorne und kamen durch Oke Michelsen sogar zum erneuten Anschlusstreffer (87.).

„Wenn die Partie noch ein paar Minuten länger gedauert hätte, wäre vielleicht auch noch der Ausgleich geglückt“, erklärte Kocks: „Ärgerlich!“

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

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