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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Grabsteder Männer holen erneut Bronze

10.04.2018

Willmsfeld /Friesland Auch wenn es in diesem Jahr für die Vertreter aus der Friesischen Wehde beim Kräftemessen der besten Boßel-Mannschaften des Friesischen Klootschießerverbands (FKV) nicht zum Titelgewinn gereicht hat, wussten die meisten friesländischen Starter am Sonntag in der Gesamtgemeinde Holtriem zu überzeugen. Überhaupt gab es während der Finalbegegnungen auf den beiden Wurfstrecken im Kreisverband Esens Boßelsport vom Feinsten zu sehen.

Bei idealen Wetterbedingungen waren allerdings nicht nur die Boßler, begleitet von zahlreichen Schlachtenbummlern, unterwegs. Durch den starken Kfz-Verkehr – die Straßen waren trotz des Wettkampfes nicht gesperrt – gab es auf der Männerstrecke öfters lange Wartezeiten, was immer wieder den Spielfluss unterbrach. Die kurvenreichen, oft einseitig zu bewerfenden, typisch ostfriesischen Strecken stellten die Sportler zudem vor einige kniffelige Aufgaben.

Frauen

Titelverteidiger Schweinebrück war in der Rolle des Gejagten. Der Start erfolgte durch die Partie der beiden Drittplatzierten der Landesligen Ostfriesland und Oldenburg zwischen Dietrichsfeld I und Reitland. Bei der Wende lagen die beiden Gummigruppen mit 24 Wurf gleichauf. In der Holzgruppe hatte Dietrichsfeld bei insgesamt 26 Wurf die Nase gegenüber Reitland mit 3 Wurf vorn. Auf der Rücktour zeigten alle Gruppen noch eine Leistungssteigerung.

Dennoch unterlagen die Reitlanderinnen letztlich mit 7 Wurf deutlich. Am Ende stand für das Wesermarsch-Team wie im Vorjahr der sechste Platz zu Papier – diesmal mit insgesamt 100 Wurf und 112 Metern. „Der Wettkampf mit der Gummi lief ordentlich, und wir haben bis zum Schluss gut dagegen gehalten“, analysierte Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders: „ Leider hat die Holz viel liegen gelassen. Sie kam erst nach der Wende in den Rhythmus.“ Dietrichsfeld I wurde in der Abschlusswertung Vierter (93 Wurf/225 m).

Das Duell der Vizemeister zwischen den beiden Neulingen Rahe und Halsbek verlief lange auf Augenhöhe. Bei der Wende kamen beide Mannschaften auf 47 Wurf. Rahe sicherte sich die Bronzemedaille schließlich mit 92 Wurf und 286 Metern. Halsbek (95/173 m) wurde Fünfter.

Auf ähnlichem Niveau agierten die beiden Landesmeister bei den Frauen I – Dietrichsfeld II und Schweinebrück. Der Titelverteidiger aus Friesland führte bei der Wende mit 45 Wurf vor Rahe (47). Auf der Rücktour blieb es spannend. Zum Schluss jubelte der neue FKV-Meister Dietrichsfeld II, der 90 Wurf und 196 Meter vorgelegt hatte. Die Schweinebrückerinnen benötigten 91 Wurf und 36 Meter.

„Der Start der Gummigruppe war grandios“, bilanzierte Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs: „Nach gut drei Durchgängen haben wir mit 5 Schoet geführt. Dietrichsfeld hat sich aber stark zurückgekämpft und in der Gummi sowie in der Holz eine Topleistung abgerufen.“ Durch ein, zwei schwächere Durchgänge mit der Gummikugel sei wieder alles offen gewesen. „Ich bin stolz auf meine Mädels, dass wir die Saison mit der FKV-Vizemeisterschaft abgeschlossen haben“, sagte Hinrichs abschließend.

Männer

Im Duell der beiden Landesliga-Drittplatzierten deutete sich schnell an, das Bredehorn gegen den oftmaligen Meister Pfalzdorf nicht mithalten konnte. Bei der Wende betrug der Rückstand schon 7 Wurf. Die Ostfriesen zeigten in allen vier Gruppen eine bestechende Konstanz. Mit überragenden 174 Wurf und 498 Metern sollte ein weiterer FKV-Titel in die Sammlung der Pfalzdorfer eingehen. Bredehorn wurde abgeschlagen mit 197 Wurf und 281 Metern Sechster. „Der viele Kfz-Verkehr war einfach nur nervig“, erklärte Bredehorns Mannschaftsführer Rene Thye: „Zudem fehlten uns vier Stammwerfer. Es war einfach nicht unser Tag. Die Leistung hat nicht ausgereicht.“

Das Duell der Landesliga-Vizemeister verlief eng. Bei der Wende kam Westeraccum auf 88 Wurf und Grabstede auf 89 Wurf. Auf der Rücktour ließen die Friesländer etwas liegen. Mit 181 Wurf und 375 Metern freute sich Westeracum über die FKV-Vizemeisterschaft, zumal in der Vorsaison nur der sechste Rang herausgesprungen war. Derweil gewann Grabstede (184/576 m) erneut Bronze.

Beim Duell der Landesmeister gab es durchwachsene Leistungen zu sehen. Titelverteidiger Reepsholt wies bei der Wende 93 Wurf auf. Alles andere als rund lief es auch bei Halsbek (98). Im Ziel fielen die Reepsholter mit 186 Wurf und 245 Meter als Vierte gar aus den Medaillenrängen heraus. Halsbek (188/545 m) musste sogar mit Rang fünf vorlieb nehmen. „Wir waren als letzte Paarung mit ziemlich langen Wartezeiten konfrontiert“, bedauerte Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes: „Beide Landesmeister sind nicht wirklich in den Wettkampfmodus gekommen.“

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