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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: „Wir wollen die HSG ganz neu aufstellen“

04.03.2011

VAREL Neuer Trainer! Neue Strukturen! Neues Glück? Die HSG Varel hat mit der Verpflichtung von Jörg Rademacher als Trainer für die kommenden beiden Spielzeiten ein erstes Zeichen für die Zukunft in der Dritten Liga gesetzt. Der Verein soll neu aufgestellt werden, um den Fans auch in Zukunft Spitzenhandball bieten zu können.

„Keine Leistung, keine Zuschauer – so einfach ist das, aber die kommen wieder, wenn wir Erfolg haben“, verspricht Rademacher. „So ein Neubeginn ist auch eine große Chance“, sagt der 43-Jährige, der im Sommer Nachfolger von Peter Kalafut wird. „Peters Fußstapfen sind groß“, meint der aktuelle Coach von Oberligist HSG Wilhelmshaven, der in Varel nun aber „meinen eigenen Weg“ gehen und „meine eigene Philosophie“ einbringen will.

„Ich bin ledig – das ist gut für den Leistungssport. Ich habe viel Zeit“, sagt Rademacher, der bei seiner Präsentation gleich deutlich machte, dass er bei der künftigen Ausrichtung des Vereins ein gehöriges Wörtchen mitreden wird. „Es muss nicht sein, dass solche Zahlen an die Öffentlichkeit gehen“, meinte der Wilhelmshavener, der in Oldenburg in der Autobranche tätig ist, nachdem HSG-Vorstand Lothar Brecht seiner Meinung nach zu offen über das künftige Budget geredet hatte. Es ist jedoch klar, dass die HSG, die derzeit einen Etat von rund 300 000 Euro hat, Einbußen in Höhe von etwa 20 Prozent hinnehmen muss.

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Leistungsträger im Fokus

Auch die Strukturen im Verein kommen auf den Prüfstand. „Wir sind dabei, uns neu zu strukturieren, wollen uns stärker aufstellen“, erklärt Brecht. „Wir müssen etwas tun – wir wollen die HSG ganz neu aufstellen“, meint auch Betreuer Hans Hieronymus.

Die finanziellen Möglichkeiten spielen natürlich gerade bei der Kader-Zusammenstellung eine Rolle. „So schnell wie möglich“ will Rademacher mit allen Spielern Einzelgespräche führen. Er ging schon am Mittwoch auf Niels Bötel und Jan Molsen zu. „Natürlich fange ich bei den Leistungsträgern an, aber für mich haben alle Priorität“, sagt der neue starke Mann der HSG, der auch Lukas Kalafut halten will: „Um ihn reißt sich die halbe Liga. Vielleicht ist es aber besser, wenn er noch ein Jahr bleibt – ich kenne das Geschäft genau.“

Bis Ende März soll Klarheit herrschen, wer aus dem aktuellen Kader mit Helge Janßen, der schon zugesagt hatte, und Keeper André Seefeldt (Brecht: „Er wird wohl bleiben.“) das Gerüst in der Dritten Liga bildet.

Schwerpunkt auf A-Jugend

Während Brecht für die „Zweite“ mit der Verbandsliga plant, will die HSG künftig einen absoluten Schwerpunkt auf die A-Jugend setzen. „Wir peilen mit Ralf Koring als Trainer den Aufstieg in die Bundesliga an“, so der Vorstand.

„Mit meiner Verpflichtung ist ein erstes Signal gesetzt, dass es mit Varel vorwärts geht“, sagt Rademacher, der das aktuelle Team ums Team – die Betreuer Hieronymus und Karl-Heinz Müller, Torwart-Trainer Jens Kanzog und Physiotherapeut Piet Ligthart – von seiner Arbeit überzeugen möchte. „Dieses ganze Drumherum habe ich in Wilhelmshaven nicht gehabt“, sagt der 43-Jährige und ergänzt: „Das werde ich hier genießen.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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