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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Obenstrohe bejubelt vierten Titel

29.01.2018

Zetel Der TuS Obenstrohe hat sich zum vierten Mal nach 2007, 2010 und 2015 die Krone im friesländischen Hallenfußball aufgesetzt. Am Sonntagabend ließ das Bezirksliga-Team von Coach Rainer Kocks im untern Strich einseitigen Finale der Meisterschaften des NFV-Kreises Friesland dem Vorjahresfinalisten und Fusionsligisten BV Bockhorn beim 5:0-Erfolg keine Chance.

Die Obenstroher Treffer im Endspiel der zum 19. Mal als Hauptturnier beim Klinker-Cup des FC Zetel ausgetragenen Titelkämpfe erzielten Yannick Brinkmann, Christian Alberts, Florian Jochens (2) und Janis Theesfeld gegen Bockhorner, die am Ende auch kräftemäßig nichts mehr entgegensetzen konnten. Im Vorjahr war der BVB im Finale an gleicher Stätte Rot-Weiß Sande mit 0:3 unterlegen.

„Wenn man bei einem solch gut besetzten Turnier Erster wird, kann man nicht viel falsch gemacht haben“, brachte es Kocks auf den Punkt. Einziger Schönheitsfehler aus Obenstroher Sicht war die 1:4-Pleite in der Vorrunde gegen den späteren Finalgegner Bockhorn. „Das war unser schwächstes Spiel und ein teilweise arroganter Auftritt“, bemängelte der TuS-Trainer: „Ansonsten haben die Jungs aber die Vorgaben gut umgesetzt.“

Trotz der erneuten Finalniederlage zog auch BVB-Coach Simon Theilmann ein positives Fazit: „Das wir so weit kommen, war bei unserm Vorrundenstart nicht zu erwarten“, erklärte er mit Blick auf das 0:1 gegen den TuS Varel und das anschließende 2:2 gegen den FC Zetel: „Meine Mannschaft hat sich aber gesteigert, vor allem im Halbfinale gegen den HFC toll dagegen gehalten und sich dadurch den 3:1-Erfolg verdient. Am Ende fehlte im Finale auch die Kraft gegen Obenstroher, die das eiskalt und clever ausgenutzt haben.“

Dabei hatten die Obenstroher zuvor in ihrem letzten Vorrundenspiel der Gruppe A gegen die gastgebenden Zeteler ziemlich unter Druck gestanden. Schließlich besaßen die angriffslustigen FC-Spieler die große Chance, den Gruppensieg perfekt zu machen und erstmals seit 2006 beim Heimturnier wieder ins Halbfinale einzuziehen.

Doch es kam anders: Während den Zetelern ein Remis zum Weiterkommen gereicht hätte, benötigte der favorisierte TuS unbedingt einen Sieg. Die Gastgeber um FC-Coach Thomas Hasler, die nach einem Neuaufbau in der Feldsaison vor dem Aufstieg in die Fusionsklasse A stehen, wehrten sich nach Kräften, schieden aber mit 2:5 aus und wurden Turnier-Fünfter.

In der Gruppe B avancierte der TuS Obenstrohe II (Fusionsklasse A) zum absoluten Überraschungsteam. Die junge Mannschaft von Trainer Andreas Bunge und Betreuer Peter Liebig bezwang in der Vorrunde unter anderen Titelverteidiger RW Sande (Bezirksliga, diesmal nur auf Rang sech) mit 3:0 und erkämpfte sich zudem gegen Landesligist Heidmühle ein respektables 2:2.

Am Ende spielte sich der Außenseiter und Publikumsliebling, der in Eike Poppmann außerdem den besten Torhüter des Turniers stellte, sogar bis ins Halbfinale vor – obwohl die Spieler als Sieger des Fusionsklassen-Wettstreits von Freitagabend schon ein komplettes Turnier in den Beinen hatten.

„Wir haben uns selbst erschrocken, wie gut es lief“, gab Liebig zu: „Unser Ziel war es, im zweiten Turnier unter Frieslands Besten nicht ohne Punkt rauszufliegen.“ Stattdessen zog die TuS-Reserve als Gruppenzweiter aber sogar ins vereinsinterne Halbfinale gegen die eigene Erste ein. Auch dort schnupperte die junge Zweite um den technisch beschlagenen Hamid Amiri nach einer 1:0-Führung an der Überraschung und zog nur mit 2:3 den Kürzeren. Wobei Obenstrohe I allerdings auch dreimal den Pfosten traf.

Derweil war das klassenhöchste Team des Klinker-Cups, der Landesligist HFC, in der Vorrunde an einer der torreichsten Partien des Tages beteiligt gewesen (5:4 gegen Sande) , stellte in Niklas Fasshauer den besten Torjäger (8 Treffer) und zog als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Dort war dann in einer intensiv geführten Partie allerdings überraschend mit 1:3 Endstation gegen die Bockhorner.

„Das Wichtigste war, dass es keine Verletzten gab“, betonte HFC-Coach Markus Olbrys, der viele Leistungsträger für den Abstiegskampf in der regulären Saison geschont hatte: „In Bestbesetzung hätten wir wohl den Durchmarsch zum Titel gemacht – vielleicht im nächsten Jahr.“ Dass sein Rumpfteam zum Abschluss auch im Neunmeterschießen um Platz drei gegen Obenstrohe II mit 1:2 unterlag, juckte ihn wenig.

Rundum zufrieden war indes Turnierchef Olaf Oetken vom FC Zetel mit der 32. Auflage des Traditionsturniers: „Die Resonanz auf den Klinker-Cup war wieder gut. Besonders der Freitagabend wurde klasse angenommen, was sicher auch an den vielen Wehde-Derbys lag.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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