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Mehr als 80 Gäste im Dörphuus Dorfbürgerverein Sandelermöns veranstaltet Kaffeetafel für Ukrainer

Dietmar Reck
Bürgermeister Jan Edo Albers (sitzend, zweiter von links) schenkt der fast 103-jährigen Anna Nannen (sitzend, zweite von rechts) den Kaffee ein.

Bürgermeister Jan Edo Albers (sitzend, zweiter von links) schenkt der fast 103-jährigen Anna Nannen (sitzend, zweite von rechts) den Kaffee ein.

Dietmar Reck

Sandelermöns - Die Ideen des Dorfbürgervereins Sandelermöns sind „grenzenlos“. Erst vor wenigen Tagen waren mehr als 80 Ukraine-Flüchtlinge mit ihren SOS-Betreuern Gäste im Dörphuus Sandelermöns. Dorfbürgervereinsvorsitzender Uwe Casper, der mit seinem Einfallsreichtum schon viel in Sandelermöns veranstaltete, erfuhr beim Neujahrsempfang in Jever von dem Verein SOS Ukraine. Eine Woche später, beim Neujahrstreff in Cleverns, stellte er den SOS-Aktiven die Einladung der Flüchtlinge in das Dörphuus Sandelermöns vor.

Denn Uwe Casper ist ein Mann, der nicht nur redet, sondern auch handelt. Man einigte sich auf den Nachmittag vor dem 1. Mai. Dazu stellten die Sandelermönser ein Programm zusammen, das mit einer gemütlichen Kaffeetafel begann. Natürlich, wie kann es in dieser Dorfgemeinschaft anders sein, mit vielen Torten und Kuchen aus den Hausbäckereien. Nach anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten kam dank der Dolmetscherhilfe von Ludmilla Mülder und Iryna Batruch schnell eine gute Stimmung auf.

Kontakte geknüpft

Den Menschen aus der Ukraine ihre Sorgen und Ängste für einige Stunden vergessen zu lassen oder mit anderen zu teilen, das ist dem Sandelermönser Dorfbürgerverein gelungen. In der familiären Gemeinschaft knüpften sie mit den Landsleuten aus anderen Regionen ihres Landes Kontakte. Gleichwohl freuten sie sich über den Austausch der Informationen in der Landessprache. Für den Dorfbürgerverein war es wichtig, den Gästen die Kultur und die Gebräuche ihres Gastlandes, dem Jeverland, zu zeigen.

Friesensport Boßeln

Bei dem sonnigen Wetter konnten sich die Kinder auf dem großen ehemaligen Kindergartengelände austoben. Etwas verwundert waren sie schon, als ihnen mit der roten Gummikugel der Friesensport Boßeln gezeigt wurde. Weitere Spielstationen waren Zielboßeln, Fußball und das Glücksrad. Mit der Tradition des Maibaum-Aufstellens sind die Ukrainer vom Boßelverein Min Jeverland Sandelermöns bekannt gemacht worden. Sie stellten ihren Maibaum dafür früher als sonst neben ihrem Boßelerheim auf.

Bevor die Kaffeetafel begann, zeigte Dorfgemeinschaftsvorsitzender Uwe Caspers den Gästen, das Zielboßeln. Bild: Dietmar Reck

Bevor die Kaffeetafel begann, zeigte Dorfgemeinschaftsvorsitzender Uwe Caspers den Gästen, das Zielboßeln. Bild: Dietmar Reck

Bürgermeister Jan Edo Albers bezeichnete das Begegnungsfest für die Geflüchteten in Sandelermöns als Volltreffer. Er bedankte sich für die Aktivitäten, die in Sandelermöns beispielhaft sind und das Dorf über die Stadtgrenze bekannt machen. Mit dabei war auch die Grappermönserin Anna Nannen. Ihr schenke der Bürgermeister den Kaffee ein und kündigte seinen Besuch zum 103. Geburtstag von „Tan`t Anna“ im Mai an.

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