Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

„Mehr Respekt und Verantwortungsbewusstsein“

Betrifft:

Berichte über den Abschuss des weißen Hirschs und die Kritik an der Treibjagd im Huntsteert (NWZ vom 30. November u. a.)

Tja, so eine Rettungsaktion mit Betäubungspfeil und THW-Einsatz mit Foto in der Bild-Zeitung hätte vielleicht bundesweit den Focus auf unsere Ferienregion gerichtet und Gäste für unsere schöne Heimat interessiert.

Geschichten mit einem weißen Hirsch vor dem Schlitten des Weihnachtsmanns fallen einem dazu auch ein. Eine Steilvorlage für die professionelle PR.

Schade, dass anscheinend niemand unter den Verantwortlichen die Tragweite dieses finalen Rettungsschusses richtig eingeschätzt hat. Etwas mehr Gehirnschmalz hätte ich ihnen schon zugetraut.

Thomas Meyer

Varel

F

Die vorschnelle Festlegung einer „konkreten Gefährdungslage“ durch die Polizei Jever sollte auch mal hinterfragt werden. Liegt es vielleicht daran, dass es in Friesland so wenig große Wälder gibt, dass die Polizei das erstmalige Auftreten eines Hirsches als Gefährdungslage ansieht? Vielleicht sollten diese friesländischen Polizisten zur Erweiterung ihres Beurteilungsvermögens und Sicht mal kurz zu ihren ostfriesischen Kollegen zur Ausbildung fahren (...).

Wolfgang Land

Jever

F

Jetzt schlägt’s aber 13! Nicht genug, dass ich als Hundehalter von so genannten „schwarzen Sheriffs“ kontrolliert werden soll und den Hund nur zu festgesetzten Zeiten ohne Leine laufen lassen darf, nein! Jetzt muss ich auch noch um mein Leben und das meines Hundes bangen, denn neuerdings gibt es spontane Treibjagden in Freizeitgebieten, wo bekanntlich viele Spaziergänger (mit und ohne Hund) die Natur genießen möchten – und an nichts böses denken. . .!


Aber nach der traurigen Geschichte mit dem zutraulichen weißen Hirsch wundert mich hier gar nichts mehr. (...) Vor zwei Jahren bin ich von Ostfriesland nach Friesland gezogen. Mittlerweile bin ich nicht mehr sicher (im wahrsten Sinne des Wortes), dass das eine gute Entscheidung war. (...)

Susanne Margarete Merkel

Schortens

F

Wenn „hätte“ kommt, ist’s für „haben“ zu spät. Immerhin entschuldigen sich die Behörden jetzt und wollen für die Zukunft lernen. (...) Wenn der Sinn dieses vom Jäger herbei geführten Todes darin besteht, künftig mehr Respekt und Verantwortungsbereitschaft zu (er)leben, findet sich vielleicht noch ein Funke positiver Folge darin. Das bleibt zu wünschen.

Gabriela Heupgen

Varel
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Wills Woche

BUCH DES AFD-SPITZENKANDIDATEN KRAH „Politik von rechts“? Politik gegen die Freiheit!

Alexander Will
Interview
Niels Bötel (Mitte) spricht mit seinen Spielerinnen. Der VfL Oldenburg hat die Bundesliga-Saison auf Rang sieben abgeschlossen und war beim Final-Four-Turnier dabei.

HANDBALL-TRAINER NIELS BÖTEL IM INTERVIEW „Meine Aufgabe beim VfL Oldenburg ist noch nicht erledigt“

Otto-Ulrich Bals
Kleine Kinder haben Fragen zu Schwangerschaft, Geburt und Stillen. In Oldenburg wollen Hebammen Unterrichtsstunden zu diesen Themen in den vierten Klassen geben.

PILOTPROJEKT IN OLDENBURG Schwangerschaft, Geburt und Stillen – Was Grundschüler bei Hebammen lernen

Anja Biewald
Oldenburg
Analyse
Bundeskanzler Olaf Scholz besucht den Katholikentag in Erfurt

SPD-WAHLKAMPF ZUR EUROPA-WAHL Zieht der Kanzler im Osten?

Kerstin Münstermann Büro Berlin
Delitzsch
Blick in die Räucherkammer bei Aal Bruns in Kayhauserfeld: Marco Pawlik ist mit der Qualität zufrieden.

DELIKATESSE NACH ÜBERLIEFERTER REZEPTUR Woher kommt der Zwischenahner Aal?

Kerstin Schumann
Kayhauserfeld