Der Boßelverein Osterforde hat die Einzelmeisterschaften für Vereinsmitglieder in den Disziplinen Holz- und Gummikugel ausgetragen. Geworfen wurde auf dem Grabhornerweg in Osterforde Richtung Grabstede. Aus Sicht der Organisatoren war die Beteiligung zu gering. Schüler- und Jugendwerfer waren zu 100 Prozent dabei. Die Vorbereitung hatte federführend bei Hartmut Niesel gelegen. Die Siegerehrung nahm Jörg Niemeyer im Vereinslokal vor. Alle drei ersten Plätze nehmen an den Kreiseinzelmeisterschaften Ende Mai teil. In der Altersklasse Männer I siegte Hergen Köhne (Gummi 874 Meter, Holz 992 Meter, gesamt 1866 Meter); In der Altersklasse Männer II lag Heiko Niemeyer (Gummi 948, Holz 946, gesamt 1894 Meter) vorne. Die Altersklasse III, IV, V gewann Wolfgang Niemeyer (Gummi 903, Holz 876, gesamt 1779 Meter). Colin Fricke setzte sich in der Altersklasse männliche Jugend D durch (Gummi 423, Holz 398, gesamt 821 Meter). Die Altersklasse Frauen I+II entschied Christina Spielvogel für sich (Gummi 691, Holz 673, gesamt 1364 Meter), die Altersklasse weibliche Jugend C Celina Peters (Gummi 698, Holz 717, gesamt 1415 Meter), die Altersklasse weibliche Jugend D Janna Niemeyer (Gummi 554, Holz 540, gesamt 1094 Meter), die Altersklasse weibliche Jugend E Jaquliene Schade (Gummi 389, Holz 417, gesamt 806 Meter).

    

Auf Initiative der Bürgerinitiative (BI) Lebensqualität Etzel-Horsten-Marx hat der Landtagsabgeordnete Holger Heymann (SPD, Wittmund) ein Treffen mit Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) und Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) organisiert. Mit ihnen sprachen in Hannover Franz Kreutzburg und Dr. Arendt Hindriksen von der BI über das angestrebte Raumordnungsverfahren zur Erweiterung der Kavernenanlage in Etzel von derzeit 99 auf 144 Kavernen. Keinen Zweifel ließen die Minister laut Heymann daran, dass sie weiterhin zu den vor der Wahl gemachten kritischen Aussagen hinsichtlich der Kavernenerweiterung in Etzel stehen. Es werde an einer Lösung gearbeitet. Die Minister hätten zugesagt, weiterhin in engem Kontakt mit der BI bleiben zu wollen. Zunächst gelte es zu prüfen, welche genauen Unterlagen die IVG Caverns für das angestrebte Raumordnungsverfahren beizubringen hat.

  

Die „Horster Legendenmeile“ ist um eine weitere Tafel erweitert worden. Friedeburgs Bürgermeisterin Karin Emmelmann, Initiator Heinz Behrends, Ortsvorsteher Walter Johannsen von der Gemeinschaft Bült sowie der 1. Vorsitzende des Bürgervereins, Olaf Gierszewski, enthüllten die 34. Tafel am Gebäude der Raiffeisen-Warengenossenschaft Ammerland- Ostfriesland in Horsten. Diese Legendentafel soll an die Verladestation für den Sandabbau in Horsten erinnern. Nach dem 1. Weltkrieg war die Nachfrage nach dem wertvollen Baustoff durch den rasanten Ausbau der Marinestadt Wilhelmshaven besonders stark. Die Horster begannen mit dem Sandabbau im Horster Heidfeld. Über eine Lorenbahn wurde der Sand aus der Horster Heide (beim Wasserwerk) über den Helmter Weg sowie dem Hohler Weg zur Verladerampe transportiert. Heute steht an diesem Ort das Gebäude der RWG. Vom Bült aus wurde der Sand auf Pferdefuhrwerke, später auf Lkws und Bulldozern mit Anhängern verladen und nach Wilhelmshaven transportiert. Eine weitere Lorenbahn führte über die Helmte nach Etzel und weiter nach Abickhafe. Dort wurde der Sand auf Lastkähne verladen und auf dem Ems-Jade-Kanal weitertransportiert.