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Moorwarfen strahlt adventlich Alles andere Festliche muss dieses Jahr ausfallen

Moorwarfen - Ein großer Wunsch zu Weihnachten? „Dass dieser ganze Corona-Mist endlich vorbei ist und wir wieder ein ganz oder wenigstens halbwegs normales Leben führen können. Dass man seine Freunde und Nachbarn oder überhaupt mal Leute treffen und gemeinsam etwas unternehmen kann“, sagen Torsten Kanter, Jörg Will und Erhard Bruns von der Dorfgemeinschaft Moorwarfen. Obwohl sie gerade in weihnachtlicher Mission unterwegs sind und Moorwaren mit großen Märchenfiguren und festlicher Beleuchtung weihnachtlich herausputzen, kommt bei dem Trio wie bei wohl vielen anderen (noch) keine vorweihnachtliche Stimmung auf.

Am 1. Advent hätte Moorwarfen seinen gemütlichen kleinen Weihnachtsmarkt rund ums Old Schoolhus gefeiert. „Der fällt natürlich aus“, sagt Michael Eickens, der ein paar hundert Meter weiter am Moorwarfer Gastweg mit Marcel Vogt an einem Straßenlaternenmast die Weihnachtsbeleuchtung montiert.

Stattdessen sitzt dann am ersten Advent wohl jeder für sich allein zu Hause bei Glühwein, Stollen oder Spekulatius und macht irgendwie das Beste aus diesen unerfreulichen Zeiten.

Einsatz im Sprühregen

Trotz ungemütlichen Sprühregens sind die Aktiven der Dorfgemeinschaft Moorwarfen froh, dass zumindest das Anbringen der Weihnachtsbeleuchtung und das Aufstellen der großformatigen Märchen- und Weihnachtsfiguren in den Vorgärten als Gemeinschaftsaktion noch möglich sind – natürlich unter Coronaauflagen mit Abstand und Maske, die mal nur für ein schnelles Foto kurz abgenommen wird. In zwei Gruppen wird arbeitsteilig das Dorf aufgehübscht.

Klaas Meyer-Hardieck von der gleichnamigen Baumschule hat seinen Traktor mitgebracht und bugsiert Michael Eickens und Marcel Vogt mit einer Arbeitsbühne in die Höhe. Hermann und Thorsten Werdermann lotsen beim Rangieren auf der Straße den Durchgangsverkehr vorbei.


20 Sterne angebracht

20 Sterne leuchten ab diesem Montag mit Einbruch der Dunkelheit entlang des Moorwarfer Gastwegs und entlang der alten Bundesstraße bis hinunter ins Neubaugebiet.

Knapp zwei Stunden brauchen die beiden Gruppen, zum Abschluss gibt’s Kaffee und Mettbrötchen, den der Festausschuss im Old Schoolhus vorbereitet hat.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever
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