Moorwinkelsdamm - Die „Generalprobe“ für das in gut zwei Wochen folgende Motorsport-Highlight der Profis um den Titel „Master of Speedway“ ist den Verantwortlichen des MSC Moorwinkelsdamm über Ostern geglückt. So lieferten sich viele Bahnsport-Talente von nah und fern packende Fahrduelle in der „SVG-AG Speedway-Arena“ am Linsweger Weg.
Dabei kämpften die Junioren und Juniorinnen um Punkte für den „ADAC Weser-Ems Nachwuchscup“ und für die norddeutsche Bahnmeisterschaft. Auch die Clubfahrer des gastgebenden MSCM im ADAC waren am Renntag stark vertreten und sicherten sich einige Podestplätze.
Punkte heiß umkämpft
Schon in der Junior-A-Klasse (50 ccm) waren die Punkte heiß umkämpft. Clubfahrer Elyas Dirksen holte sich einen Laufsieg und zwei zweite Plätze und zog somit sicher ins Finale ein. Dort wurde er Dritter und belegte in der Gesamtwertung den Bronzerang.
Bei den Junioren B (125 ccm) fuhr Lester Matthijssen das Maximum ein und hielt somit deutlich die Konkurrenz in Schach. Lokalmatador Thies Schweer erfuhr sich einen Laufsieg sowie zwei zweite Plätze und kam trotz eines Ausfalls ebenfalls ins Finale. Dort fuhr er hinter Matthijssen ins Ziel und machte somit als Zweiter den umjubelten Doppelsieg für den MSCM perfekt. Neu dabei war Tygo Broersma. Er wurde Sechster.
Fahrer schenken sich nichts
Spannend ging es auch in der Junior-C-Klasse (250 ccm) zu, in der sich die jungen Fahrer ebenfalls nichts schenkten. Dabei zog Levin Cording nach drei zweiten Plätzen und einem dritten Rang sicher ins Finale ein. Dort belegte er den Bronzerang. Teamkamerad Mika Fynn Janßen wurde derweil Sechster.
Gleich drei Clubfahrer, darunter zwei junge Frauen, kämpften in der U-21-Klasse (500 cm) um Punkte und Plätze. Jeffrey Sijbesma ergatterte nach zwei Laufsiegen und dem Finaleinzug souverän den Silberrang. Lokalmatadorin Ann-Kathrin Gerdes kam trotz technischer Probleme ins Finale und wurde dort Vierte. Nynke Sijbesma hatte indes Pech. Sie stürzte gleich zu Beginn, was die gleichzeitige Disqualifikation für den ersten Lauf bedeutete. Danach kämpfte sie aber weiter um jeden Punkt und wurde am Ende noch Sechste.
Weiter geht es beim MSC Moorwinkelsdamm am Samstag, 7. Mai, wenn unter Flutlicht der „Master of Speedway 2022“ gesucht wird.
