Varel - Der erste Prototyp des neuen Mühlenbrotes aus Varel schmeckt nach Friesland – raues Land, gemischt mit einer leichten Priese salziger Nordsee. Und weil das Auge nun einmal mitisst, ist das Brot mit der Vareler Mühle verziert.

Das Mühlenteam möchte zum Ende des Jahres sein selbstgebackenes Mühlenbrot anbieten. Idealerweise in einem kleinen Shop im Vareler Müllerhaus, wo auch eine Bäckerei entstehen soll. Toni Schiffer vom Mühlenteam möchte sich mit seinen Helfern in der Backstube einrichten. Doch bis es soweit ist, gehen noch ein paar weitere Monate ins Land. „Wir wünschen uns, dass wir zur Adventszeit, Stutenkerle an die Kinder verteilen können. Das wäre schön“, so Schiffer.

Aus seinem heimischen Ofen hat er nun ein Brot entnommen, dass als erstes Mühlenbrot bezeichnet werden kann, unlängst an der deutlichen Markierung auf dem Deckel zu erkennen. Dort hat Toni Schiffer den Abdruck einer Mühle eingearbeitet, der an das Vareler Wahrzeichen erinnern solle. Im Inneren hat das Brot einiges zu bieten: Eine Mischung aus Roggen- und Dinkelmehl, ergänzt mit Hefe und Gewürzen wie Anis und Koriander.

Auf den Geschmack kommen die Vareler früh genug, denn das Brot soll eines Tages regelmäßig unter die Leute gehen. Sobald der Bäckereibetrieb läuft und der dazugehörige Laden eröffnet hat, kann das Mühlenbrot gekauft werden. Variationen soll es obendrein geben.

„Als nächstes müsste ich ausprobieren, wie ein Mühlenbrot mit Sauerteig schmeckt – sicherlich auch sehr gut“, sagt Toni Schiffer vom Mühlenteam. Der Vareler backt zusammen mit seinem Team-Kollegen Peter Fleckenstein aus Leidenschaft. In der Familie von Toni Schiffer gab es viele Bäcker, von denen er sich das Handwerk über die Jahre abschaute.

Jan-Ole Smidt
Jan-Ole Smidt Redaktion Varel