Schortens - Wo könnten Autostellplätze im Mühlensteingarten in Heidmühle entstehen? Diese Frage ist Thema der nächsten Sitzung des Ausschusses für Planung und Bauen des Schortenser Stadtrates an diesem Mittwoch, 13. September (17 Uhr, Bürgerhaus). Ein Planungsbüro wird Vorschläge vorlegen.
Durch den „Müller & Egerer“-Neubau sind eine ganze Reihe öffentlicher Stellplätze verloren gegangen. Zwei weitere sind in der Oberen Menkestraße durch deren Abbindung aufgehoben worden. Im Zuge der geplanten Neugestaltung des Mühlensteingartens geht es um die Frage, wie viele Stellplätze es dort geben könnte.
Weiteres Thema ist die Änderung des Bebauungsplans Nr. 117 „Wohnsiedlung Upjever“. Konkret es um eine 1000 Quadratmeter große Grünfläche, die als Spielplatz ausgewiesen ist. Sie wird aber nicht mehr benötigt, da der angrenzende Spielplatz des Heilpädagogischen Zentrums der GPS öffentlich zugänglich ist. Die Grünfläche soll in Wohnbauland umgewidmet werden.
Die Heinrich-Tönjes-Straße (zwischen Alter Bundesstraße und Eichenweg) sowie der Kreuzweg (zwischen Menkestraße und Klosterweg) sollen Fahrradstraße werden. So steht es im Radverkehrskonzept der Stadt. Zuvor ist allerdings eine Verkehrszählung erforderlich, für die ein Auftrag vergeben werden soll.
Und schließlich geht es um das Thema Windenergie. Auf der Tagesordnung steht der Feststellungsbeschluss für die Flächennutzungsplan-Änderung, mit der drei „Energieparks“ ausgewiesen werden: Hohewarf (5 Hektar), Ostiem (23 Hektar) und Schortens-Süd östlich der Dykhauser Straße (48 Hektar). Mit der Bezeichnung „Energiepark“ hält die Stadt grundsätzlich die Nutzung für weitere Energiezwecke offen.
Die Plan-Änderung, die der Rat noch abschließend verabschieden muss, ist die grundsätzliche Voraussetzung für den Bau von Windparks. Bis tatsächlich Windturbinen errichtet werden, wird es aber noch ein Jahr oder länger dauern, denn dafür sind jeweils Bebauungspläne (B-Plan) erforderlich. Deren Aufstellung steht ebenfalls auf der Tagesordnung des Ausschusses. Erst im B-Plan-Verfahren klärt sich, wo wie viele Windräder welchen Typs gebaut werden können.
