Neustadtgödens - Der Deutsche Mühlentag wird am Pfingstmontag, 29. Mai, gefeiert. Bei der historischen Wasserschöpfmühle auf dem Wedelfeld dreht sich bei der Mühlenwette alles um den richtigen Wind: Wird sich die Mühle drehen oder reicht der Wind nicht aus? Oder ist sogar so viel Sturm, dass sich die Mühle sicherheitshalber gar nicht drehen darf? Das gilt es vorherzusagen.
„Der Heimatverein Gödens-Sande freut sich sehr, in Kooperation mit dem Förderverein der Neustadtgödenser Mühlen nach drei Jahren Corona-Pause am Pfingstmontag endlich wieder die Mühlenprobe ausrichten zu können“, sagt Merle Mänz, Vorsitzende des Heimatvereins. Klassischerweise beginnt die Mühlenprobe um 11 Uhr mit einem ökumenischen Freiluft-Gottesdienst direkt vor der Mühle, begleitet vom Posaunenchor der Kirchengemeinde Gödens. Pastor Stephan Birkholtz-Hölter aus Wittmund und Pfarrer Andreas Robben aus Aurich gestalten den Gottesdienst.
Anschließend stellt sich zur Mühlenprobe wieder die spannende Frage „Dreiht sick de Möhl’n of dreiht se sick nich?“ Wettpaten sind in diesem Jahr die Sander Patchworkfrauen und als „Titelverteidiger“ der Bürgerverein Sanderahm. Anschließend beginnt das Mühlenfest, der Heimatverein sorgt für die Bewirtung der Besucher. Zu Fuß gut zu erreichen, kann dann am Pfingstmontag auch die Oberahmer Peldemühle an der Sanderahmer Straße besucht werden, die ebenfalls von 11 bis 17 Uhr geöffnet hat. Die Mühle wird in Betrieb sein – wenn denn der Wind günstig steht. Auf jeden Fall kann das historische Bauwerk besichtigt werden. Anders als in früheren Jahren wird es hier diesmal nur Getränke geben. Besucher – bitte ohne vierbeinige Begleiter – können aber im Garten ihren Picknick-Korb auspacken. An beiden Mühlen kommen alle Einnahmen dem Erhalt der Mühlen zugute.
