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Discothek in Sande Der Abriss des „Twister“ hat begonnen – Steht Ende 2024 bereits eine neue Disco?

Die Sander Discothek war vor knapp drei Monaten abgebrannt. Jetzt werden die Gebäudereste abgebrochen und entsorgt.

Die Sander Discothek war vor knapp drei Monaten abgebrannt. Jetzt werden die Gebäudereste abgebrochen und entsorgt.

Oliver Braun

Sande - Knapp drei Monate, nachdem ein Feuer die Sander Discothek „Twister Dance“ zerstört hat, hat ein Abbruchunternehmen am Freitag mit der Beseitigung der Brandruine begonnen. Einige Wochen wird es wohl dauern, bis die Gebäudereste fachmännisch entsorgt und die Fläche freigeräumt ist. Das aus den 1980er Jahren stammende Gebäude ist mit schwach gebundenen Asbestfasern belastet, wodurch bei der Entsorgung besondere Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten sind.

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Als Brandursache hatten die Ermittler einen technischen Defekt ausgemacht. Das Gebäude war mitten in der Woche abgebrannt, Personen hielten sich nicht darin auf. Der Sachschaden liegt nach Schätzungen eines Gutachters deutlich im Bereich von mehr als einer Million Euro. Aktuell gebe es noch Gespräche und Klärungen mit der Versicherung und Brandkasse, so der Marketing Manager des Discotheken-Unternehmens, Simon Zielezinski. Weitere Details zum Stand der Schadensregulierung nannte er nicht.

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Twister kommt wieder

Nach wie vor sind die Inhaber der Discothek, die auch das „Galaxy“ in Georgsheil im Kreis Aurich betreiben, fest entschlossen, in Sande an gleicher Stelle ein neues Twister aufzubauen. Wie schnell das geht, ist noch ungewiss. Aber: „Wir setzen alles daran, dass bereits in diesem Jahr das Twister Dance in Sande wieder öffnet“, so Zielezinski auf Nachfrage. „Das hängt von vielen Faktoren ab. Je zügiger die Zahnräder nun ineinander greifen, desto schneller kann das ganze klappen“, verbreitet Zielezinski gedämpften Optimismus. Für einen ungefähren Termin sei es jetzt allerdings noch viel zu früh.


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Planung hat Priorität

Unklar ist zurzeit auch, ob es auf dem später abgeräumten Gelände an der Weserstraße im Frühjahr oder Sommer eine oder mehrere Zeltdisco-Partys oder eventuell wie in der Corona-Zeit eine Autodisco geben wird, um die Disco-lose Zeit in Sande zu überbrücken und den Gästen und Freunden zu zeigen „Wir sind noch da, uns gibt’s noch und wir kommen wieder.“ „Wir möchten beides aktuell noch nicht kategorisch ausschließen“, so Zielezinski. Im Moment habe für das Unternehmen jedoch die Planung des neuen Twister Dance oberste Priorität. „Sollten Kapazitäten vorhanden sein, werden wir über Möglichkeiten auf unserem Gelände sicherlich nochmal sprechen und uns Gedanken machen, ob das ganze umsetzbar ist.“

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Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever
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