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NWZonline.de Region Friesland

Nachlass-Immobilien erhalten wachsende Bedeutung

19.08.2016

Friesland /Wesermarsch Mit ihrer Jahressitzung haben die Ja-Wir-Stiftungen dokumentiert, dass sich der Sitz zwar in Jever befindet, das betreute Gebiet aber sehr viel weiter reicht: Vorstand und Kuratorium tagten im Bürgerhaus Nordenham.

Trotz schwerer Zeiten steht der Stifterverbund davor, die 10 Millionen Euro-Grenze an Stiftungskapital zu durchbrechen, ebenfalls konnten 2015 rund 100 000 Euro Förderungen ausgeschüttet werden. Laut geschäftsführendem Vorstand Dr. Jens Rütters handelt es sich dabei um Lebensleistungen privater Mäzene: „Es sind keine Steuergelder oder andere fremde Quellen, vielmehr bringen sich Stifter für das Gemeinwohl ein“, betonte er.

Vor dem Hintergrund der Niedrigzins-Phase bekommen Immobilien eine wachsende Bedeutung. „Dass wir immer noch gut ausschütten können, liegt auch an den Immobilien im Stiftungsbestand“, erläuterte Dr. Rütters: Sie seien eine verlässliche Größe bei den Einnahmen.

Das ist bei der Jacobus-Eden-Stiftung in Jever seit Beginn der Fall, erklärten Dirk Eden und Jürgen Ludewig. Ohnehin erreiche die Nachlassverwaltung auch im Immobilienbereich eine wachsende Bedeutung, ergänzte Vorstandsmitglied Gerd Köhn.

Kuratoriumsvorsitzender Hans-Joachim Ewald zeigte sich zuversichtlich: „Mit größeren Vermögen kann man durch Streuung in verschiedene Anlagen auch fantasievoller und effektiver arbeiten. Die älteste Stiftung in Deutschland wird nächstes Jahr 1100 Jahre alt und 250 immer noch arbeitende Stiftungen gab es schon vor 1500 – das ist uns Vorbild und Ansporn“, so Ewald.

Das Kuratorium wurde wiedergewählt, neu ist Hilko Schütte, Filialleiter der Raiffeisen-Volksbank Nordenham.

Jochen Ewald übergab an den Vorsitzenden des Bürgerhauses Nordenham, Fred Memmenga, der im Bereich Varel-Nordenham unzählige gemeinnützige Projekte initiiert, eine Spende von 1000 Euro. Für die Bereiche Wilhelmshaven und Friesland bekamen der „Freundeskreis Botanischer Garten Wilhelmshaven“ und die „Schortenser Tafel“ ebenfalls je 1000 Euro.

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