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Kindergarten Hohenkirchen Warum sich die Fertigstellung doch verzögert hat

Die Fenster im Neubau der Kindertagesstätte Hohenkirchen sind schon drin.

Die Fenster im Neubau der Kindertagesstätte Hohenkirchen sind schon drin.

Dirk Gabriel-Jürgens

Hohenkirchen - Der geplante Termin für die Fertigstellung des neuen Kindergartens Hohenkirchen ist bereits seit gut einem Monat verstrichen. Denn eigentlich sollte der Um- beziehungsweise Neubau der alten Grundschule am Alma-Rogge-Weg zur Kindertagesstätte mit Platz für insgesamt 98 Kinder zum 1. August dieses Jahres abgeschlossen sein. „Leider gibt es aber Probleme mit der Lieferung der Wärmepumpen“, erläuterte Ordnungsamtsleiter Markus Gellert jetzt im Schulausschuss. Die Lieferengpässe bei Wärmepumpen bekommt also auch die Gemeinde Wangerland zu spüren. Eine genaue Prognose über den Einzug könne man erst im September sagen.

Arbeiten laufen

Bei dem Neubau ist das nicht die erste Verschiebung. So konnte der eigentliche Bauantrag wegen Verzögerungen erst 2020 gestellt werden. Nur wenig später hatte man während der Abrissarbeiten des Gebäudeteils zwischen Klinker-Altbau und Klassentrakt der Grundschule festgestellt, dass dieser Teil so marode war, dass eine Sanierung nicht mehr in Frage kam, sondern neu gebaut werden musste.

Was alle anderen Gewerke allerdings angehe, sei man im Zeitplan, versicherte Gellert. „Aktuell werden Heizung und Lüftung eingebaut. Danach folgen die Tischler- und Malerarbeiten und die Verlegung des Bodens“, skizzierte Gellert den weiteren Zeitplan.

Satzung für Schulbezirke

Zudem hatten sich die Ausschussmitglieder mit einem rein verwaltungstechnischen Akt zu beschäftigen. Einstimmung wurde eine neue Satzung über die zuständigen Schulbezirke der Gemeinde empfohlen. Zwar hatte der Rat per Beschluss die Einzugsgebiete der drei Grundschulen bereits festgelegt, nach einem Hinweis des Landkreises reichte das aber nicht. „Jetzt ist der Einzugsbereich unserer Grundschulen auch rechtlich abgesichert“, so der Abteilungsleiter.

Wirklich relevant sei das aber noch nicht. Denn bislang würden sich die drei Grundschulen in ihren Profilen gänzlich unterscheiden. So sind Hooksiel und Tettens bereits Ganztagsschulen. „Wenn jemand sein Kind auch außerhalb des eigentlich Schulbezirks dort anmelden möchte, dann machen wir natürlich auch Ausnahmen“, so Gellert. Ab 2026 könnte damit allerdings Schluss sein, denn dann soll es an allen Grundschulen ein Ganztagsangebot geben.


Gute Zusammenarbeit

Derweil lobte Alice Brandenburg-Bienek (CDU) die Zusammenarbeit im neu gegründeten Arbeitskreis für die Entwicklung der Kindergarten- und Schullandschaft. Alle Beteiligten, Vertreter aus Politik und der Schulen sowie Kindergärten, würden gut und zielgerichtet zusammenarbeiten. Gemeinsam geht es in dem Arbeitskreis um die Bestandsaufnahme der Gebäude sowie die Schaffung von Rahmenbedingungen, um die Einrichtungen fit für die Zukunft zu machen. 

Sebastian Urbanczyk
Sebastian Urbanczyk Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt
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