Jever - Die Stadt Jever verfügt nur noch über ein freies Gewerbegrundstück. Um den Bedarf abdecken zu können, sollen neue Flächen erschlossen werden - dafür hat die Stadt auch bereits seit einiger Zeit einen Bereich im Blick. Das ist Thema im Bauausschuss, der am Mittwoch, 5. Juli, um 16.30 Uhr im Graf-Anton-Günther-Saal beginnt.
Die für die Verwaltung eigentlich einzig realistische Option liegt in der knapp sechs Hektar großen Fläche im Bereich des Gewerbegebiets „Nördlich der B 210 neu“. Diese Fläche steht auch im Eigentum der Stadt. Aber: Der Bereich ist unterhalb beziehungsweise seitlich der Flächen des Friesischen Brauhauses zu Jever gelegen. Er erfordert eine lange und teure Erschließung, die aufgrund der Brücke über die Umgehungsstraße am anderen Ende der Gewerbeflächen erfolgen muss, teilt die Verwaltung in der Beschlussvorlage mit. Zudem steht der Aufwand der Erschließung in keinem ausgewogenen Verhältnis zur Größe der Verkaufsflächen.
Aus diesem Grunde ist überlegt worden, das Gewerbegebiet im oberen Bereich modulartig zu erweitern und die ersten Gewerbegrundstücke über eine kürzere Anbindung zu erschließen, zumal die Erweiterungsflächen auch im Eigentum der Stadt ist. Die Flächen umfassen circa 15 Hektar.
Das Planungsbüro Thalen hat zu der geplanten Erweiterung eine Machbarkeitsstudie mit Kostenschätzung erarbeitet und wird diese in der Sitzung vorstellen.
