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NWZonline.de Region Friesland

Neue Landwirte

21.07.2015

Als ungeschlagener Sieger ist das Team der Elisa-Kauffeld-Oberschule aus dem Barmer-Cup im Jadestadion Wilhelmshaven hervorgegangen: Gespielt wurde beim Fußballturnier der Krankenkasse für Schulmannschaften aus Friesland und Wilhelmshaven nach dem Modus „jeder gegen je-den“. Auf den Plätzen folgten das Team der Cäcilienschule Wilhelmshaven vor den Oberschulen Varel und Sande sowie der Franziskusschule. Der Turniersieger fährt als Vertreter der Region nun zur Zwischenrunde in Oldenburg und misst sich dort mit Mannschaften aus der Südregion Weser-Ems.

Kleine Besucher aus der Wilhelmshavener Kindertagesstätte „Kunterbunt“ haben mit ihren Erzieherinnen den Hof der Familie Melchers in Cleverns kennen gelernt. Die Kinder staunten über den Melkroboter und waren natürlich von den Kälbchen begeistert. Ponyreiten, Treckerfahren und eine Schatzsuche im Heu machten ihnen Spaß. Ein Picknick rundete den Vormittag ab. Hilka Melchers, die zurzeit ein freiwilliges soziales Jahr in der Kindertagesstätte absolviert, hatte alle Hände voll zu tun. Zufriedene Kinder dankten es ihr.

Sechs von 30 Absolventen des Fortbildungslehrgangs zum Landwirt wurden jetzt auf dem Betrieb der GbR Janssen in Schenum geprüft. An dieser nebenberuflichen Form der Ausbildung haben auch Wilko Richter, Manfred Janssen, Volker Rahmann, Rainer Riegel, Melanie Wemken und Matthias Pupkes teilgenommen. Sie besitzen bereits andere Berufsausbildungen. Rainer Riegels Einsatzgebiet war der Rettungswagen. „Ich wollte schon immer Landwirt werden“, sagt er. Nun wird er seinen Resthof in Ostfriesland weiter entwickeln. Matthias Pupkes arbeitet zurzeit im Landhandel, ergriff einen Beruf in der Metallbranche, arbeitete bei der Bundeswehr und bei einem Lohnunternehmer. Sein jetziger Arbeitgeber hat 600 Hektar Ackerland und eine eigene Rapsmühle, da möchte er sich verstärkt einbringen. Volker Rahmann hat eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann und eine Bankausbildung absolviert und zwei Jahre bei einem Zuchtverband gearbeitet. Er wird sich dem familieneigenen Grünlandbetrieb mit Milchkuhhaltung widmen und hat sich bereits für den Meisterkurs angemeldet. Die beiden Landmaschinenmechaniker Manfred Janssen und Wilko Richter wollen sich im Bereich Biogaserzeugung weiterentwickeln. Melanie Wemken ist Chemielaborantin und begann anschließend, Chemie zu studieren. „Mit zwei kleinen Kindern war mein Bachelor-Studiengang nicht zu schaffen“, sagt sie. Sie will den elterlichen Betrieb mit Milchvieh und Bullenmast weiterführen. Ihr Mann arbeitet außerhalb der Landwirtschaft. Zu den Aufgaben der Prüflinge gehören das Melken, das Füttern, die Einstellung des Düngerstreuers, die Tierbeurteilung, Klauenpflege, Kälberenthornung und die Futterrationsberechnung. Beurteilt werden sie von einer Prüfungskommission, die sich aus Lehrkräften, Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammensetzt. Friedhelm Cordes von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Oldenburg-Nord, leitete die Abschlussprüfung und die anschließende Vergabe der Zeugnisse.

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Mit einem Besuch bei Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer (ovales Bild)ihre kommunalpolitische Gesprächsreihe fortgesetzt. An Themen mangelte es nicht: Neben der Ansiedlung von Gewerbebetrieben standen Kinderbetreuung und der Umgang mit Flüchtlingen auf der Tagesordnung. „Wer junge Leute in seiner Gemeinde haben will, der muss nicht nur Arbeitsplätze sondern auch Kinderbetreuung bieten“, so Evers-Meyer. Für problematisch hält die Politikerin, dass die Finanzierung guter Kinderbetreuung nach wie vor ein politischer Spielball zwischen Bund, Ländern und Kommunen sei. Albers wies auf die Belastung der Kommunen durch steigende Löhne für Erzieherinnen hin. „Ich finde richtig, dass wir den Erzieherberuf stärken, auch finanziell. Aber das können die Kommunen nicht allein bezahlen. Wir brauchen dafür die Unterstützung von Bund und Land“, so Albers. Beim Thema Flüchtlinge lobten beide das Engagement des Vereins „Integrationslotsenteam Jever“. 22 Mitglieder kümmern sich um Flüchtlinge. Für Evers-Meyer ist das Engagement des Vereins vorbildlich und eine „tolle Anregung für Menschen in anderen Kommunen, die etwas für die Flüchtlinge tun wollen“.

Die Klasse 6b des Mariengymnasiums Jever hat 222,22 Euro an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gespendet: Am Tag der offenen Tür hatte die 6b Kuchen und Getränke verkauft und sich nach langer Diskussion entschieden, den eingenommenen Betrag an die Seenotretter zu spenden.

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