Neuenburg - Mit sehenswerten Ergebnissen und einigen Änderungen im Ablauf ist am Wochenende die 37. Neuenburger Kunstwoche beendet worden. Fünf Künstlerinnen weilten vergangene Woche auf Einladung des Kunstvereins „Bahner“ im Dorf und setzten verschiedenste Ideen zum Thema „Künstlerfilm“ um. Die Ergebnisse wurden nun zum Abschluss der Öffentlichkeit präsentiert.
„Das Hygienekonzept hat hervorragend geklappt. Die Gäste konnten die Arbeiten in Ruhe an verschiedenen Stationen unter Einhaltung der Abstandsregeln genießen“, zog der Kulturkoordinator der Gemeinde Zetel, Iko Chmielwski, eine positive Bilanz. Die Besucher wurden am Samstag vom Trio „DrumPanDoo“ und am Sonntag vom Niehusmann Gitarrenduo musikalisch begrüßt. Nach Vorstellung der Künstlerinnen und Erläuterung ihrer Arbeiten, konnten die Besucher entlang einer „Einbahnstraßen-Reglung“ im Vereenshuus an 13 Stationen die entstandenen Filme von Nanja Heid aus Bremen, Kerstin Gramberg aus Köln, Angelika Haak aus Bornheim, Rebecca Blöcher aus Hamburg und Lisa Haselbek aus Nürnberg anschauen.
Die Mitmach-Aktionen für Schulklassen, die sonst bei der Kunstwoche stattfinden, wurde in diesem Jahr in die digitale Welt verlegt. Kunstpädagogen haben zwölf aufwendige Videos mit Anleitungen für Kinder gedreht. So konnten wesentlich mehr Schüler an den Projekten teilnehmen. „Allerdings hat dies gezeigt, dass wir digital noch in der Steinzeit leben“, bemerkte Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann mit Blick auf den dringend erforderlichen Breitbandausbau in der Gemeinde dazu.
Im Namen aller Künstlerinnen bedankte sich Kerstin Gramberg bei den Organisatoren. „Wir erlebten eine herzliche Gastfreundschaft und hatten tolle Arbeitsbedingungen“, sagte sie.
