Sande/Cäciliengroden - Nachdem sich die Sander Politik entschieden hat, das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Cäciliengroden zunächst einmal zu erhalten, muss jetzt ein Konzept her, wie das Haus saniert und verwaltet werden soll. Dazu haben die Vertreter der „Interessengemeinschaft zum Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses“ mit Bürgermeister Stephan Eiklenborg und dem hauptamtlichen Vertreter Klaus Oltmann erste Pläne erarbeitet.
Bürgerversammlung
Das DGH wird Mitte Oktober geschlossen. Dann erfolgen die dringendsten Arbeiten zum Thema Sicherheit. So wird beispielsweise im Foyer eine feuerhemmende Decke eingebaut, an mehreren Stellen sind Brandschutztüren nötig, außerdem müssen in verschiedenen Räumen zweite Fluchtwege und die Barrierefreiheit geschaffen werden. Dafür waren im Haushalt 40.000 Euro eingestellt worden. Mitte November soll das Haus dann wieder nutzbar sein.
Bevor die Baumaßnahmen aber losgehen, gibt es eine Versammlung, zu der alle Bürger aus Cäciliengroden und Sande eingeladen sind: Am Freitag, 29. September, um 18 Uhr treffen sich alle Interessierten im DGH, um das weitere Vorgehen festzulegen. Dazu laden Johannes Schulze, Sprecher der Interessengemeinschaft, und seine Mitstreiter ein. „Wir wollen die Gemeinde Sande bei der Führung des DGH unterstützen und gemeinsam überlegen, was wir wie anbieten können, um eine gewinnbringende Zusammenarbeit zu erzielen“, sagt Schulze.
Alle Altersgruppen
So könnte zum Beispiel die Interessengemeinschaft die Schlüsselgewalt über das Haus übernehmen. Das würde bedeuten, dass die Übergabe des Schlüssels an die Nutzer und die Rücknahme des Hauses in Eigenverwaltung stattfinden. Man könne zudem nach Veranstaltungen eine Endreinigung gegen eine Aufwandsentschädigung anbieten. Außerdem sollte das Haus zudem aufgewertet werden.
„Wir haben viele Ideen und die Bürger haben möglicherweise weitere Ideen. Um die Verwaltung in Eigenregie aber leisten zu können, brauchen wir viele Unterstützer“, sagt Schulze. Eine Gruppe mit rund 20 engagierten Bürgern aus Cäciliengroden und umzu, möglichst aus allen Altersgruppen, sei ideal, um die Pläne umzusetzen. Bei der Versammlung Ende September sollen die Pläne vorgestellt werden. Vor dem Hintergrund, dass das kirchliche Gemeindezentrum „Die Brücke“ spätestens 2027 geschlossen und verkauft sein soll, sei der dauerhafte Erhalt des DGH umso wichtiger.
