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NWZonline.de Region Friesland

Nummer 111 im Umzug

06.07.2017

Der Spielmannszug Jever verabschiedet sich mit zwei Auftritten vor großem Publikum in die Sommerpause: Am Sonntag nahmen Jevers Spielleute wie seit 25 Jahren in Hannover am weltgrößten Schützenfest teil. Pünktlich um 10 Uhr setzte sich am Neuen Rathaus der 12 Kilometer lange Umzug durch die Innenstadt in Bewegung, berichtet Dieter Cassens. Der jeversche Spielmannszug reihte sich mit der Startnummer 111 ein. Am morgigen Freitag sind die jeverschen Musikanten zu Gast beim Schützenfest in Esens. Zusammen mit dem Stadtorchester Wiesmoor gestalten sie den „Großen Zapfenstreich“. Seit 43 Jahren sind sie Bestandteil dieser musikalischen Darbietung. Souverän wird Tambourmajorin Christa Schmoll mit ihren Spielleuten und den Solisten Saskia Fischer (Querflöte) und Dieter Cassens (Trommel) den musikalischen Part zum Großen Zapfenstreich liefern.

Eine große Freude haben die Sänger des Männergesangvereins „Eintracht“ aus Waddewarden den Bewohnern und Betreuern des Sophienstifts Jever gemacht: Sie gaben dort auf Einladung von Anke Casper ein Konzert mit bekannten schwungvollen Liedern für große Freude bei den Bewohnern und Betreuern im Sophienstift. Die Sänger wurden verstärkt durch eine kleine Akkordeongruppe: Chorleiter Paul Jürgensen spielte mit Ilka und Gertrud als „2+1Trio“ Lieder. Die Sophie-Betreuer und Projekt Sophie sorgten mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen für gemütliche Atmosphäre. So kamen bei den bekannten Liedern bei einigen Bewohnern Erinnerungen an frühere Zeiten auf – es wurde mitgesummt und gesungen. Manfred Folkers führte durch das Programm und sorgte mit lustigen Sprüchen für Gelächter. Nach fast zwei Stunden Auftritt versprach Folkers, dass der Waddewarder Männerchor bald wieder im Sophienstift auftritt.

Alle Gruppen, Vereine und Initiativen stehen vor der Herausforderung, ihre Projekte und Angebote öffentlich zu machen und Mitstreiter zu finden. Gute Beispiele, wie dies gelingen kann, bot Kommunikationsberater Wolfgang Nafroth jetzt auf Einladung der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS) Friesland und der Freiwilligen-Agentur Jever bei einem Seminar im Graftenhaus. Nafroth riet zu unkonventionellen Mitteln, um auf sich aufmerksam zu machen: Eine riesige Grafik oder Bodenzeitung mit lockeren oder selbstironischen Formulierungen, beschriftete oder verzierte Autos – all das wecke Aufmerksamkeit: „Menschen, die durch Aussagen verblüfft sind, kommen mit anderen ins Gespräch.“

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Jesus nimmt sich frei: Vor der Sommerpause haben die Kinder aus dem Sonnenkäferhaus von Anika Gräßner-Weber noch einmal die Bewohner des Sophienstifts besucht: Schon aus der Ferne hörte man die hellen Kinderstimmen und dazwischen die Stimmen der Bewohner beim monatlichen Treffen. Alt und Jung kommen zusammen, um gemeinsam Gottesdienst im Sophienstift zu feiern. Anika Gräßner-Weber und Anke Casper vom Projekt Sophie gestalten die Treffen und suchen immer neue Themen, die für alle interessant sind. Diesmal hatte Anke Casper eine kleine, schöne Geschichte mitgebracht, denn: „ Jesus braucht genauso wie die kleinen Käferkinder einmal frei“, erklärte sie den Kindern. Und darum hatte der Doktor ihm gesagt, dass er unbedingt einmal Pause machen sollte, um sich zu erholen. Sein Vater, der liebe Gott gab ihm dafür einen Tag frei. Jesus nutzte diesen Tag um Dinge, die ihm Spaß machten, auszuprobieren. Auch einige Käferkinder erzählten von ihren Urlaubsplanungen mit den Eltern, während sich wiederum andere Kinder darüber freuten, auch weiterhin in den Ferien ins Käferhaus zu gehen und mit den Freunden dort zu spielen. Aufmerksam hörten die Kleinen zu, als ihnen Anke Casper die Geschichte vorlas und sie musste viele Fragen beantworten. Mit Bildern aus dem Buch zeigte sie den Kleinen alles und erklärte es ihnen. Die Senioren waren sehr gerührt, lächelten über den Eifer und Wissensdurst der Kinder und freuten sich an ihnen. Als alle gemeinsam zum Abschluss das Lied „Danke für diesen Morgen“ gesungen hatten, versprachen die Kinder, im August natürlich wieder ins Sophienstift zu den Omas und Opas zu kommen.

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