Obenstrohe - Musik aus Varel begeistert seit 25 Jahren Fans in aller Welt – Musik, die ohne Instrumente entsteht und die nicht jeden Tag im Radio zu hören ist. Alles begann Anfang der 1990er Jahren, als Daniel Logemann auf seinem Schulweg diese spezielle Musik aus einem Kassettenrecorder hörte und einen Schulfreund ebenfalls dafür begeistern konnte. Als die Jungs ihren ersten Computer hatten, versuchten sie, ihm solche Töne zu entlocken. Vor 25 Jahren wagten sie die Gründung der Band „Massiv in Mensch“ und wurden damit erfolgreich.
In ganz Europa
1991 nahm die Band beim Vareler Musikwettstreit im H 9 teil und erreichte den dritten Platz. „Dieser Auftakt zeigte, dass unsere Musik ankommt, das war für uns der Startschuss“, sagt Daniel Logemann. Mittlerweile präsentieren sie ihre ganz spezielle Musik bei jährlich etwa acht Konzerten in ganz Europa und haben zahlreiche CDs veröffentlicht. „Türkis und Schwarz“ ist das neunte Studioalbum von „Massiv in Mensch“ und beinhaltet die letzten sechs Singles sowie zehn neue Stücke.
Neben reinen Musikstücken sind auch Computerklänge mit durchdachten Texten zu hören. Alltagserlebnisse oder aktuelle und historische Ereignisse werden thematisiert. Neben Daniel Logemann sind heute Muck Kemmereit, Thomas Rauchenecker, Rana Arborea und Tomas Appelhoff Bandmitglieder.
Die Texte von „Massiv in Mensch“ sind oft in deutscher Sprache gehalten. Zudem erkennt man häufig eine humoreske, selbstironische Ader.
Deutsche Lyrik
Trotz ihrer oft deutschen Lyrik ist die Band vor allem in Nordamerika beliebt. Mit Liedern wie „Offensivschock“, „Mein letztes Bonbon“ oder „Pop Corn“ gelangen der Band Szenehits. Seit einigen Jahren nutzen die Musiker auch „richtige“ Instrumente, was im Zusammenspiel mit der elektronischen Musik lebendiger und natürlicher klingt. Anlässlich des Bandjubiläums wurde eine limitierte „Best of“-Langspielplatte auf farbigem Vinyl produziert.
