Obenstrohe/Neuenburg - Die Männer der SG Obenstrohe/Dangastermoor haben durch einen ungefährdeten Heimsieg in ihrem vorletzten Saisonspiel die Aufstiegschancen in der Handball-Landesklasse gewahrt. Derweil traten die Frauen der SG zum für Samstag angesetzten Spitzenspiel bei Frisia Goldenstedt wegen akuter Personalnot gar nicht erst an. Die Partie wurde deshalb am grünen Tisch zugunsten des Meisters aus dem Landkreis Vechta gewertet.
Männer: SG Obenstrohe/Dangastermoor - SG Friedrichsfehn/Petersfehn 36:25 (16:12). „Pflichtaufgabe erfüllt – mehr nicht“, brachte es der Obenstroher Spielertrainer Marco Hoffmann auf den Punkt: „Es war absolut kein gutes Spiel von uns gegen eine Rumpftruppe. Im Prinzip reichten uns fünf ordentliche Minuten direkt vor der Halbzeit und ein ganz starker Tim Hattensauer in den ersten zehn Minuten direkt nach der Halbzeit zum Heimsieg.“
Männer: SG Obenstrohe/Dangastermoor - SG Friedrichsfehn/Petersfehn 36:25 (16:12)
SG Obenstrohe/Dangastermoor Hattensauer, Hennig – Hauke 1, Reuter 3, Dick 3, Riederer 3, Gerdes, Richter 7, Rüdebusch 5, Langner, Redeker 7, Hoffmann 3/2, Chromik 2.
Frauen: HSG Neuenburg/Bockhorn - TuS Esens 27:37 (16:18)
HSG Neuenburg/Bockhorn Mai, L. Tschirpke – Thorbecke 2, Legler 8/8, Rath, Schwarzer 1, Reuter 2, Groth, Tönjes, Dulle 1, I. Cassens 9, Drewes, Lueken.
So zogen die Hausherren, angeführt von den stark aufspielenden Fred Richter und Kai Redeker (beide 7), gegen die nur mit acht Mann angetretenen Ammerländer erst nach dem Seitenwechsel so richtig davon. „Hätten wir über das ganze Spiel unsere Chancen besser verwertet und kompakter in der Abwehr gestanden, dann hätten wir durchaus deutlicher gewinnen müssen“, monierte Hoffmann: „Aber am Ende zählen nur die zwei Punkte.“
Jetzt haben die Obenstroher ein Wochenende Pause, bevor es dann ins „Endspiel“ um den zweiten Platz geht – am 14. Mai zu Hause gegen den VfL Oldenburg. „Da müssen wir noch eine Schippe drauf legen, um den Relegationsplatz endgültig abzusichern“, weiß Hoffmann.
Frauen: HSG Neuenburg/Bockhorn - TuS Esens 27:37 (16:18). Am „Tag der offenen Tür“ mit 64 Treffern binnen 60 Spielminuten waren die coronabedingt ersatzgeschwächten Gastgeberinnen über weite Strecken einem Rückstand hinterhergerannt. Bis zum 19:20 (34.) war das Team von HSG-Trainerin Anika Rull zwar noch in absoluter Schlagdistanz geblieben. Dann mussten sie das an diesem Tag sehr treffsichere Schlusslicht aus Ostfriesland aber über Zwischenstände von 19:23 (38.), 20:27 (44.) und 23:33 (50.) vorentscheidend ziehen lassen.
