Die obere Menkestraße soll nach dem Vorschlag der CDU/Grüne-Mehrheitsgruppe ab 1. Mai abgebunden werden. Das heißt: Die Einfahrt von Süden auf der Menkestraße kommend wäre nicht mehr möglich.
Schwarz-Grün will damit den Durchgangsverkehr in diesem stark frequentierten Abschnitt unterbinden und so auch die Verkehrsbelastung auf Oldenburger Straße und Heinrich-Tönjes-Straße verringern. Verkehrsteilnehmer sollen über die Alte Ladestraße und die Bahnhofstraße zur alten Bundesstraße fahren. Eigens deswegen sei die Alte Ladestraße überhaupt gebaut worden, heißt es im CDU/Grüne-Antrag, aber: „Die seinerzeit gute Absicht der gezielten Verkehrsführung wird heute konterkariert“ – eben weil die obere Menkestraße als Abkürzung dient.
Die Zufahrt von der Oldenburger Straße aus in die obere Menkestraße hinein soll möglich bleiben. Um Fahrzeuge angesichts einer begrenzten Zahl an Parkplätzen rasch wieder hinausführen zu können, müsste eine Wendemöglichkeit geschaffen werden. Lieferverkehr könnte mit versenkbaren Pollern die Zufahrt ermöglicht werden.
Durch eine Abbindung würde dieser Abschnitt der Menkestraße an Aufenthaltsqualität gewinnen, argumentiert Schwarz-Grün. Gegebenenfalls könnten in diesem verkehrsberuhigten Bereich auch Veranstaltungen durchgeführt werden. Zunächst solle dieser Abschnitt versuchsweise für ein Jahr abgebunden werden.
Der Ratsausschuss für Ordnung, Verkehr und Gefahrenabwehr befasst sich in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 15. März, ab 17 Uhr im Bürgerhaus, mit dem Thema. Die Verwaltung hat einen Vorschlag erarbeitet, wie die obere Menkestraße abgebunden werden könnte. Im Ausschuss sollen auch erste Ergebnisse einer Verkehrszählung vorgestellt werden.
